- 31.01.2014, 09:04:08
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Gestärkt in die Zukunft: Neue Doppelspitze für das IUFE
Lopatka und Huainigg als Vorstände des Instituts für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE) gewählt
Utl.: Lopatka und Huainigg als Vorstände des Instituts für Umwelt -
Friede - Entwicklung (IUFE) gewählt =
Wien (OTS) - Am 29. Jänner 2014 wurden der Klubobmann der ÖVP,
Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka, zum neuen Präsidenten und der
ÖVP-Bereichssprecher für Entwicklungszusammenarbeit, Abg.z.NR Dr.
Franz-Joseph Huainigg, zum neuen Obmann des Instituts für Umwelt -
Friede - Entwicklung (IUFE) einstimmig gewählt.
Lopatka: "Österreich hat Verpflichtung in der EZA"
Der neue Präsident des IUFE, Reinhold Lopatka, erneuerte sein
Bekenntnis zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA). "Österreich, einer
der wirtschaftlich stärksten Staaten der Welt, hat eine besondere
Verpflichtung in der Entwicklungszusammenarbeit, die wir stärker als
bisher wahrnehmen müssen. Dem IUFE kommt hier als Mahner eine
wichtige Aufgabe zu."
Huainigg: "Partnerschaftlich auf gleicher Augenhöhe
unterstützen"
Franz-Joseph Huainigg, der sich beim scheidenden Obmann des IUFE,
Abg.z.NR a.D. Bgm. Franz Glaser, für sein langjähriges Engagement in
der Entwicklungspolitik bedankte, betonte die Wichtigkeit des IUFE:
"Friede, Entwicklung und Umweltschutz gehen Hand in Hand, daher
braucht es eine umfassende Auseinandersetzung mit diesen Themen - das
eine ist ohne dem anderen schlichtweg nicht denkbar!" Und weiter:
"Wir müssen hier offen sein und durchaus auch selbstkritisch
hinterfragen, was unsere Rolle ist und wie wir konkret und auf
gleicher Augenhöhe unterstützen können". Ein Ansatz wäre, so
Huainigg, das Stiftungswesen im NGO-Bereich anzupassen. Des Weiteren
betonte Huainigg, der auch ÖVP-Bereichssprecher für Menschen mit
Behinderung ist, dass wir "eine gleichberechtigte Teilhabe in allen
Lebensbereichen sicherstellen müssen". In seinen neuen Funktionen als
EZA-Sprecher der ÖVP und Obmann des IUFE werde er daher ein
besonderes Augenmerk auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung
in der Entwicklungszusammenarbeit richten.
Durchschlag: "Dialog fördern - gemeinsam mehr erreichen"
Abg.z.NR Claudia Durchschlag, ebenfalls neues Vorstandsmitglied
des IUFE, unterstrich die Aussagen von Huainigg und Lopatka und hob
die Rücknahme der geplanten Kürzungen im Bereich der bilateralen
Mittel durch Außenminister Sebastian Kurz und Finanzminister Michael
Spindelegger hervor, was sie als gutes Zeichen für die Zukunft der
österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sehe. "Es ist nun nicht
nur ein bewältigbarer Stufenplan zur Erreichung der internationalen
Vereinbarungen festzusetzen, sondern auch thematisch das
entwicklungspolitische Agendasetting vermehrt inner- und
überparteilich anzugehen. Man muss Themen aufgreifen, die in der
entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit des IUFE
eine zentrale Rolle spielen", bemerkte Durchschlag abschließend.
Das IUFE vermittelt im Rahmen seiner Bildungs- und
Informationsarbeit globale und lokale Zusammenhänge. Unsere
natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu erhalten, eine
nachhaltige, sprich zukunftsfähige (Welt-)Gesellschaft samt
Wirtschaft zu etablieren und damit Frieden zu sichern, sind die
großen Herausforderungen unserer Zeit. Das Engagement des IUFE zielt
auf veränderte (welt-)wirtschaftliche und politische
Rahmenbedingungen als auch auf ganzheitliches Bewusst-Sein jedes/r
Einzelnen.
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