ARBÖ: Staus und heftige Schneefälle erschweren Semesterferien-Start

Anreise in Skigebiete mit Verzögerungen - Vignette kleben nicht vergessen! - Spritsparen beim Tanken

Wien (OTS) - Ab Freitag, den 31. Jänner können sich die Schülerinnen und Schüler über den Beginn der Semesterferien freuen. Auf Grund des Reiseverkehrs wird es am Wochenende zwischen dem 31.1. und dem 2.2.2014 auf den Hauptverbindungen zu massiven Stauungen kommen. Erschwerend zur Verkehrsdichte, sind einige Baustellen und Nadelöhre, die erfahrungsgemäß immer für Probleme sorgen, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten. Zudem kommen heftige Schneefälle im Westen und Süden Österreichs, die den Urlaubern die Anreise in die Skigebiete erschwert.

Der Hauptreisetag wird aber vor allem wieder der Samstag (01.02.) sein. Bereits ab den Vormittagsstunden wird es zu massiven Staus kommen. Besonders betroffen werden die Transitrouten im Westen sein. Fixe Staupunkte bilden die Tunnelportale sowohl auf der Pyhrnautobahn (A9), wie auch auf der Tauernautobahn (A10) ebenso wie auf der Fernpaß Bundesstraße (B179) und der Zillertal Bundesstraße (B169). Urlauber, die weiter in den Westen fahren möchten, und somit entweder das kleine - oder das große "deutsche Eck" befahren wollen, sollten sich ebenso auf Verzögerungen einstellen. Zusätzlich gibt es auf der Verbindung Salzburg - München (deutsche A8) im Bereich Grabenstätt -Schweinbach Behinderungen durch Brückenarbeiten. Die fixen 100 km/h-Beschränkungen auf der Westautobahn (A1), beim Knoten Steinhäusl (NÖ), zw. Asten u. Traun (OÖ), sowie beim Knoten Salzburg sorgen immer bei Hauptreisezeiten für Kolonnenbildung.

Bereits am Freitag wird im Osten von Österreich eine erste Reisewelle mit Staubildung einsetzen. Diese wird im Laufe des Tages im Osten Österreichs anwachsen und sich bis in die frühen Abendstunden halten. In Wien werden Stauungen vor allem auf der Westausfahrt, der Südosttangente (A23) abschnittsweise ab der Praterbrücke Richtung Süden, sowie auf allen Zufahrten erwartet. Folgende Routen werden besonders betroffen sein:

  • Donauuferautobahn (A22), zwischen Wien und Stockerau, abschnittsweise
  • Semmering Schnellstr. (S6), zwischen Schottwien und Spital/Semmering
  • Südautobahn (A2), zwischen Wien und Baden
  • Westautobahn (A1), vor allem im Raum Wiener Becken, bzw. St. Pölten u. Amstetten

Heftige Schneefälle verschärfen Verkehrssituation=

Wie der ARBÖ heute Morgen berichtete, ist in den kommenden Stunden und Tagen mit ergiebigen Schneefällen im Süden und Westen Österreichs zu rechnen. Verzögerungen bei der Anreise in die örtlichen Skigebiete werden daher nicht ausbleiben. Bis zu 1,5 Meter Neuschnee werden beispielsweise in einigen Teilen Oberkärntens erwartet. "Lenkerinnen und Lenker mit Sommerreifen brauchen gar nicht erst losfahren -Winterausrüstung ist ein Muss", ist Mag. Thomas Jank, Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Kärnten überzeugt. Der ARBÖ empfiehlt allen, das Fahrzeug winterfit zu machen, bevor es in den Westen oder Süden geht. Schneeketten, Schneebesen, genügend Scheibenfrostschutz, eine warme Decke und genügend Flüssigkeit (vorzugsweise Tee), sollten auf der Fahrt nicht fehlen.

Der wichtigste Tipp ist sich vorab über die aktuelle Verkehrslage unter www.verkehrsline.at zu informieren. Vor Fahrtantritt -besonders wenn es nach West- oder Süd-Österreich sollten aufgrund der verschärften Witterungsbedingungen, auch Ausweichrouten überlegt und geplant werden. Die ARBÖ-Verkehrsexperten stehen diesbezüglich unter der österreichweiten Telefonnummer 050 123 123 (zum Ortstarif) oder unter der e-mail-Adresse id@arboe.at zur Verfügung. Aktuell gibt es alle Infos auf einen Blick unter www.verkehrsline.at.

Ist die "Limette" schon on Board?=

Alle Urlauberinnen und Urlauber sollten darüber hinaus schnellstens die neue limetten-farbene Vignette an der Windschutzscheibe anbringen, denn ab kommendem Samstag muss man mit Geldstrafen rechnen, sollte noch die alte himbeer-farbene Vignette am Fahrzeug angebracht sein. Der ARBÖ-Informationsdienst hat kürzlich in einer telefonischen Blitzumfrage die Mitglieder zur Mautvignette 2014 befragt. Rund 39 Prozent der Befragten gaben an, noch keine Mautvignette gekauft zu haben. 61 Prozent haben die neue Mautvignette schon geklebt. Zwei Drittel davon die Jahresvignette, berichtet der ARBÖ. Die neue Vignette ist in allen ARBÖ-Dienststellen erhältlich. Tarife für Pkw: 10-Tages-Vignette 8,50 EUR, 2-Monats-Vignette 24,80 EUR, Jahresvignette 82,70 EUR. Tarife für Motorräder:
10-Tages-Vignette 4,90 EUR, 2-Monats-Vignette 12,40 EUR, Jahresvignette 32,90 EUR (Alle Tarife inkl. 20% UST).

Spritpreise vor Fahrt vergleichen=

Pünktlich vor Beginn der Semesterferien steigen auch die Spritpreise, berichtet der ARBÖ. Derzeit ist Eurosuper im Schnitt um 1,368 Euro pro Liter zu haben - Diesel tankt man um 1,312 Euro pro Liter im Schnitt. Der ARBÖ empfiehlt vor der langen Urlaubsfahrt nicht willkürlich den Tank zu füllen. Zwischen den teuersten und günstigsten Tankstellen in Wien sind beispielsweise ganze 1,4 Cent pro Liter Unterschied, die man sich sparen kann. Rechnet man auf einen Durchschnittstank (mit 55 Litern), so spart man 7,7 Euro, wenn man nicht zur nächsten, sondern zur günstigsten Tankstelle fährt. Einen guten Überblick bietet der ARBÖ-Spritpreisrechner, der direkt mit der Datenbank der E-Control gekoppelt ist. Dieser kann unter www.arboe.at oder per ARBÖ-Pannenapp (für Android- und iOS-Smartphones) jederzeit kostenlos abgerufen werden.

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