• 29.01.2014, 09:12:41
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KONSUMENT: Große Preisspanne bei Ablebensversicherungen

Anbietervergleich zeigt: Prämienunterschiede von mehreren hundert Euro

Utl.: Anbietervergleich zeigt: Prämienunterschiede von mehreren
hundert Euro =

Wien (OTS/VKI) - Der Markt für Risikoablebensversicherungen hat sich
verändert, was gleich geblieben ist, sind die großen
Preisunterschiede zwischen den Anbietern. "Wer bereits vor dem
Abschluss einen sorgfältigen Produktvergleich durchführt, kann hier
über einen langen Zeitraum Geld sparen", betont Gabi Kreindl,
Versicherungsexpertin beim Verein für Konsumenteninformation (VKI).
Das zeigt auch ein aktueller VKI-Test bei insgesamt 20
Versicherungsunternehmen: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen
demnach bei einem teuren Anbieter bis zu viermal mehr als bei einem
günstigen. In manchen Fällen betragen die Prämienunterschiede - bei
gleichen Voraussetzungen - mehrere hundert Euro. Alle Details zur
Erhebung gibt es online unter www.konsument.at sowie ab 30.01. in der
Februarausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

"Generell gilt: Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko oder
gefährlichen Hobbys zahlen für ihre Ablebensversicherungen mehr als
andere", erklärt Versicherungsexpertin Kreindl. "Wie viel mehr hängt
dabei allerdings stark vom Anbieter ab." So zahlen z.B. Raucher bei
den meisten Unternehmen gut das Doppelte, im Fall der Basler
Versicherung sogar noch mehr. Ein 30jähriger Raucher müsste dort bei
einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Versicherungssumme von 100.000
Euro rund 233 Euro pro Jahr zahlen, während er als Nichtraucher mit
rund 98 Euro versichert wäre. Bei anderen Anbietern fällt das Rauchen
dagegen nicht so stark ins Gewicht.

Ein weiteres Kriterium ist das Alter des Versicherten. "Während
seit Einführung der Unisex-Tarife im Dezember 2012 das Geschlecht
keine Rolle mehr spielen darf, ist die Differenz zwischen Jung und
Alt gewachsen", weiß VKI-Expertin Kreindl. "Die Prämienangebote für
Jüngere um die 30 sind dadurch nun günstiger, Ältere dagegen müssen
tiefer in die Tasche greifen." Ebenfalls wichtig: Konsumentinnen und
Konsumenten können sich nicht darauf verlassen, dass ein Versicherer
mit einem günstigen Tarif für 40jährige dasselbe auch für 30- und
50jährige bietet. Die günstigsten Angebote über alle Altersgruppen
hinweg boten im aktuellen Test die drei Versicherungsunternehmen
Europa, Interrisk und Dialog.

KONSUMENT-Tipps:

- Vor Abschluss genau prüfen, welche Versicherung für konkrete
Risikofaktoren und Altersklassen das beste Produkt bietet. Ein
Onlinevergleich und/oder ein unabhängiger Makler können bei der
Entscheidung helfen.

- Manche Unternehmen bieten anstelle von Ablebensversicherungen auch
andere Lebensversicherungsprodukte an. Wer "nur" eine
Ablebensversicherung benötigt, sollte sich von solchen Angeboten
nicht beirren lassen.

- Jährlich statt monatlich zahlen: Eine jährliche Zahlweise kommt
langfristig günstiger, bei monatlichen Zahlungen werden bis zu fünf
Prozent aufgeschlagen.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Risikoablebensversicherungen
gibt es unter www.konsument.at sowie ab 30.01. in der Februarausgabe
der Zeitschrift KONSUMENT.

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