- 28.01.2014, 14:16:28
- /
- OTS0162 OTW0162
E-Wirtschaft fordert von Regulator mehr Sensibilität bei Smart Meter
Schmidt: Beschimpfung von Netzbetreibern und Kritikern nicht zielführend
Utl.: Schmidt: Beschimpfung von Netzbetreibern und Kritikern nicht
zielführend =
Wien (OTS) - Als "nicht zielführend im Zusammenhang mit der geplanten
Einführung intelligenter Zähler in Österreich" bezeichnete Barbara
Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie die Beschimpfung
von Netzbetreibern, Datenschützern und kritischen Konsumenten durch
Energieregulator Walter Boltz.
"Dass Österreichs Netzbetreiber die Entwicklung verschlafen hätten,
wie Boltz im Interview mit der Austria Presse Agentur behauptete,
davon kann überhaupt nicht die Rede sein", so Schmidt. Eher müsse
sich die E-Control vorwerfen lassen, Regelungen erzwingen zu wollen,
die nicht abgesichert und überteuert seien. Statt über die Diskussion
drüberfahren zu wollen, sollte der Regulator die Argumente ernsthaft
diskutieren und bei der Suche nach Lösungen Kompromissfähigkeit im
Sinne der europäischen Normen zeigen.
Schmidt: "Es bringt niemand weiter, wenn die zuständige Behörde über
Technologiefeindlichkeit lamentiert, Netzbetreiber als potenziell
blöd zu bezeichnet oder sogar Zusatzeinkommen erfindet, die durch
einen Mehrverbrauch von Strom in Zeiten negative Börsenpreise möglich
sein könnten." Oesterreichs Energie habe schon seit Längerem
Gesprächsbereitschaft signalisiert. Einzig zielführend in der
aktuellen Situation sei es, an den Gesprächstisch zurückzukehren um
eine Lösung zu finden, die den Datenschutz gewährleistet, technisch
machbar sei und einen zweckmäßigen Roll Out ermöglicht.
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVE






