E-Wirtschaft fordert von Regulator mehr Sensibilität bei Smart Meter

Schmidt: Beschimpfung von Netzbetreibern und Kritikern nicht zielführend

Wien (OTS) - Als "nicht zielführend im Zusammenhang mit der geplanten Einführung intelligenter Zähler in Österreich" bezeichnete Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie die Beschimpfung von Netzbetreibern, Datenschützern und kritischen Konsumenten durch Energieregulator Walter Boltz.

"Dass Österreichs Netzbetreiber die Entwicklung verschlafen hätten, wie Boltz im Interview mit der Austria Presse Agentur behauptete, davon kann überhaupt nicht die Rede sein", so Schmidt. Eher müsse sich die E-Control vorwerfen lassen, Regelungen erzwingen zu wollen, die nicht abgesichert und überteuert seien. Statt über die Diskussion drüberfahren zu wollen, sollte der Regulator die Argumente ernsthaft diskutieren und bei der Suche nach Lösungen Kompromissfähigkeit im Sinne der europäischen Normen zeigen.

Schmidt: "Es bringt niemand weiter, wenn die zuständige Behörde über Technologiefeindlichkeit lamentiert, Netzbetreiber als potenziell blöd zu bezeichnet oder sogar Zusatzeinkommen erfindet, die durch einen Mehrverbrauch von Strom in Zeiten negative Börsenpreise möglich sein könnten." Oesterreichs Energie habe schon seit Längerem Gesprächsbereitschaft signalisiert. Einzig zielführend in der aktuellen Situation sei es, an den Gesprächstisch zurückzukehren um eine Lösung zu finden, die den Datenschutz gewährleistet, technisch machbar sei und einen zweckmäßigen Roll Out ermöglicht.

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen und informieren die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche.

Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

Rückfragen & Kontakt:

Oesterreichs Energie
Ernst Brandstetter
Pressesprecher
Tel.: 0043 1 50198 - 260; Mobil: 0043 676 845019260
presse@oesterreichsenergie.at
www.oesterreichsenergie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVE0001