- 28.01.2014, 08:58:21
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ARBÖ: Nein zu Tempo 80 auf A1 Westautobahn bei Salzburg
Temporeduzierung und teurer Schilderwald nicht zumutbar
Utl.: Temporeduzierung und teurer Schilderwald nicht zumutbar =
Salzburg (OTS) - Der ARBÖ spricht sich klar gegen die geplante
Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf der Westautobahn (A1) im
Gemeindegebiet Salzburg aus. Auf dem betreffenden Abschnitt, zwischen
Salzburg-Nord und dem Knoten Salzburg, handelt es sich um eine
dreispurige Autobahn, auf der bereits jetzt eine
Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h gilt.
"Wir sind für intelligente Lösungen, die ermöglichen, dass der
Verkehr mit einer gleichmäßigen und effizienten
Durchschnittsgeschwindigkeit fließen kann. Politisches Kleingeld am
Rücken der Autofahrer auszutragen ist nicht nur falsch, sondern
völlig inakzeptabel", stellt Dietmar Doloscheski, MBA,
Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Salzburg klar.
Eine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung im betroffenen Abschnitt
ist aus Sicht des ARBÖ nicht zumutbar. Für Pendler, die tagtäglich
auf das Auto angewiesen und auf dieser Strecke unterwegs sind, würde
es eine weitere Zusatzbelastung darstellen - mit resultierendem
Zeitverlust.
"Im Gegensatz dazu, erscheinen die positiven Wirkungen auf die Umwelt
durch eine solche Geschwindigkeitsreduktion nicht effektiv genug zu
sein. Darüber hinaus sind die dem Entwurf zugrunde liegenden Zahlen
zum Teil sehr veraltet. Ohne aktuelle Zahlen ist eine seröse
Beurteilung der Notwendigkeiten dieser Maßnahme gar nicht möglich",
kritisiert Doloscheski weiters.
Selbst auf der Tauernautobahn (A10) hat die Reduzierung von Tempo 130
auf Tempo 100 nur zu einer ein-prozentigen Stickstoffdioxydeinsparung
geführt. Der ARBÖ rät daher, von der geplanten Tempo 80-Beschränkung
abzusehen. Darüber hinaus könnten die enormen Kosten für notwendige
Verkehrszeichen sinnvoller in der Verkehrssicherheit verwendet
werden. ARBÖ-Landesgeschäftsstellenleiter Doloscheski abschließend:
"Die Steuerzahler würden ebenfalls nicht weiter belastet werden. Ich
sehe keinen Sinn vom bestehenden 100er auf diesem dreispurigen
Streckenabschnitt abzugehen."
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