ARBÖ: Nein zu Tempo 80 auf A1 Westautobahn bei Salzburg

Temporeduzierung und teurer Schilderwald nicht zumutbar

Salzburg (OTS) - Der ARBÖ spricht sich klar gegen die geplante Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h auf der Westautobahn (A1) im Gemeindegebiet Salzburg aus. Auf dem betreffenden Abschnitt, zwischen Salzburg-Nord und dem Knoten Salzburg, handelt es sich um eine dreispurige Autobahn, auf der bereits jetzt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h gilt.

"Wir sind für intelligente Lösungen, die ermöglichen, dass der Verkehr mit einer gleichmäßigen und effizienten Durchschnittsgeschwindigkeit fließen kann. Politisches Kleingeld am Rücken der Autofahrer auszutragen ist nicht nur falsch, sondern völlig inakzeptabel", stellt Dietmar Doloscheski, MBA, Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Salzburg klar.

Eine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung im betroffenen Abschnitt ist aus Sicht des ARBÖ nicht zumutbar. Für Pendler, die tagtäglich auf das Auto angewiesen und auf dieser Strecke unterwegs sind, würde es eine weitere Zusatzbelastung darstellen - mit resultierendem Zeitverlust.

"Im Gegensatz dazu, erscheinen die positiven Wirkungen auf die Umwelt durch eine solche Geschwindigkeitsreduktion nicht effektiv genug zu sein. Darüber hinaus sind die dem Entwurf zugrunde liegenden Zahlen zum Teil sehr veraltet. Ohne aktuelle Zahlen ist eine seröse Beurteilung der Notwendigkeiten dieser Maßnahme gar nicht möglich", kritisiert Doloscheski weiters.

Selbst auf der Tauernautobahn (A10) hat die Reduzierung von Tempo 130 auf Tempo 100 nur zu einer ein-prozentigen Stickstoffdioxydeinsparung geführt. Der ARBÖ rät daher, von der geplanten Tempo 80-Beschränkung abzusehen. Darüber hinaus könnten die enormen Kosten für notwendige Verkehrszeichen sinnvoller in der Verkehrssicherheit verwendet werden. ARBÖ-Landesgeschäftsstellenleiter Doloscheski abschließend:
"Die Steuerzahler würden ebenfalls nicht weiter belastet werden. Ich sehe keinen Sinn vom bestehenden 100er auf diesem dreispurigen Streckenabschnitt abzugehen."

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