• 23.01.2014, 10:45:41
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Stopp bei Kürzungen der konkreten Entwicklungshilfeprojekte

Landau gratuliert Kurz: "Das ist ein wichtiges und positives humanitäres Signal!"

Utl.: Landau gratuliert Kurz: "Das ist ein wichtiges und positives
humanitäres Signal!" =

Wien (OTS) - Heute hat Außenminister Sebastian Kurz bekannt gegeben,
dass das Budget für konkrete bilaterale Entwicklungshilfeprogramme
nun doch nicht, wie ursprünglich angekündigt, gekürzt wird, sondern
zumindest auf dem Vorjahresniveau bleibt.
"Damit setzt Österreich ein wichtiges Zeichen für jene Menschen, die
weltweit an Hunger leiden. Ich bin froh, dass Außenminister Kurz
diese Sofortmaßnahme gesetzt hat und damit die österreichische
Entwicklungshilfe auf einen positiven Kurs gebracht hat. Nach dieser
Stabilisierung braucht es als nächsten Schritt eine echte Schubumkehr
in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit einer
Aufstockung der Mittel", kommentiert Caritas Präsident Michael Landau
die Aussagen des Außenministers.
Hintergrund
Seit 2010 hat Österreich die staatlichen Entwicklungshilfeausgaben
für konkrete Programme und Projekte in den ärmsten Ländern der Welt
laufend gekürzt - von über100 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 77
Millionen im Jahr 2013. Für 2014 drohten weitere drastische Kürzungen
für diese EZA-Gelder, die von der Austrian Development Agency
abgewickelt werden.
Mit diesen staatlichen Entwicklungshilfemitteln leistet Österreich
einen wesentlichen Beitrag zur weltweiten Hungerbekämpfung und für
Kinder in Not: In der Auslandshilfe werden zum Beispiel afrikanische
Bauernfamilien unterstützt, mit nachhaltig wirksamen Methoden die
Erträge ihrer Felder zu steigern. In Moldawien werden für
alleingelassene Kinder, sogenannte Migrationswaisen, Mittagessen und
Nachmittagsbetreuung mit Lernhilfen ermöglich. In Burkina Faso konnte
mit österreichischen Geldern der Bau und Betrieb eines ländlichen
Ernährungszentrums zur Versorgung von akut unterernährten Kindern
finanziert werden. Gerade diese konkreten Programme schaffen die
wesentliche Ausgangsbasis für tausende Familien, damit sie den Hunger
und die absolute Armut hinter sich lassen können.
Hilfsorganisationen wie die Caritas engagieren sich seit Jahren für
einen höheren Stellenwert der Entwicklungszusammenarbeit in der
Österreichischen Außenpolitik: "Heute freuen wir uns über den
angekündigten Kürzungsstopp der Mittel. Gleichzeitig dürfen wir die
langfristigen Ziele eines gesetzlich verankerten EZA-Budgets nicht
aus dem Blick verlieren. Weltweit leiden 840 Millionen Menschen an
Hunger - eine starke österreichische Entwicklungszusammenarbeit kann
mithelfen, dass es viele weniger werden. Gerade die bilaterale,
gestaltbare Entwicklungshilfe ist ein Feld, in dem Österreich Zeichen
setzen und internationales, humanitäres Gewicht erlangen kann!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCZ

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