NEOS fordert GmbH zero und Entlastungspaket für EPUs und KMUs

Niko Alm präsentiert NEOS-Paket für Gründer_innen und Ein-Personen-Unternehmen

Wien (OTS) - Anlässlich des Endes der Begutachtungsfrist für das Abgabenänderungsgesetzt präsentierte NEOS EPU- und Start-Up Sprecher Niko Alm bei einer Pressekonferenz im HUB_Vienna ein erstes Maßnahmenpaket zur Entlastung von Ein-Personen-Unternehmen und Gründer_innen. Alm forderte die Abschaffung der Gesellschaftsteuer per 1.1.2015, der Abschaffung Mindestkörperschaftsteuer und den Entfall der Investitionspflicht beim Gewinnbetrag. Bei der GmbH "light" will er noch einen Schritt weiter gehen und das Mindeststammkapital für die Gründung auf 0 Euro herabsetzen (GmbH zero).

"Dieses erste Maßnahmenpakt für Gründer_innen und EPUs versteht sich als Minimalkatalog, um Unternehmer_innen v.a. in der Gründungsphase mehr finanziellen Spielraum für Gestaltung und Entwicklung geben zu können. Was die Regierung mit dem Abgabenänderungsgesetz vorhat, ist das genaue Gegenteil davon. Da besteht akuter Handlungsbedarf, da ist Gefahr im Verzug", kritisiert Niko Alm.

Für NEOS soll die Abschaffung der Gesellschaftsteuer bereits mit 01.01.2015 erfolgen, um eine schnellere Entlastung zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts Österreich zu setzen. Die Abschaffung der Mindestkörperschaftsteuer mit 01.01.2015 ist für Niko Alm ein wesentlicher Beitrag zur Liquiditätssicherung von kleinen Unternehmen, weil diese Vorauszahlungen oft existenziell notwendiges "arbeitendes Kapital" abzieht; und die Abschaffung der Investitionspflicht beim Gewinnfreibetrag ist für den NEOS Start_Up Sprecher nicht nur eine Frage von Steuerfairness zwischen Selbständigen und Unselbständigen Erwerbstätigen sondern auch ein Gebot der Vernunft.

"Wieviel Traktoren brauch ich als kleiner Unternehmer? Daran knüpft sich auch die Frage, wie sinnvoll es ist, den Gewinnfreibetrag an Realinvestitionen zu knüpfen. Der Gewinnfreibetrag stellt für Unternehmerinnen und Unternehmer das Äquivalent zur Begünstigung des "13./14.Monatsgehalts bei unselbständigen Erwerbstätigen dar. Derzeit können viele KMUs nur über diesen Umweg zum Beispiel mit Wertpapieren steuerbegünstigt in die zweite Säule der Altersvorsorge investieren. Mit dem Vorhaben der Bundesregierung wird eine der wichtigsten Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge für Selbständige aber ersatzlos gestrichen. Diese Benachteiligung gehört vom Tisch", ärgert sich Alm.

Ein Kernstück des NEOS- Pakets bildet der Vorschlag einer GmbH zero. Um den Gründer_innen den Einstieg ins Unternehmer_inntentum weiter zu vereinfachen, soll das Mindeststammkapitals auf Euro 0 herabgesetzt werden. In weiterer Folge soll jährlich mindestens 25 Prozent des Gewinns in das Eigenkapital fließen bis ein Stammkapital von Euro 10.000 erreicht ist.

"Wir sollten den Mut haben den Unternehmerinnen und Unternehmer mit der GmbH zero die Verantwortung zu geben, das Stammkapital selbst zu erwirtschaften. Die Minimalstanforderung ist aber, dass für Unternehmerinnen und Unternehmer Rechtsicherheit besteht und der geplante Rückschritt mit der Rücknahme der GmbH light nicht umgesetzt wird", schließt Alm.

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