• 20.01.2014, 12:07:31
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SPÖ-Klubtagung (2) - Faymann: Für ein starkes, gemeinsames und soziales Europa

"Politischer Weg eines sozialen Europas ist richtiger Weg" - Absage an rechte Hetzer, die Europa zerstören wollen - Volle Unterstützung für Eugen Freund

Utl.: "Politischer Weg eines sozialen Europas ist richtiger Weg" -
Absage an rechte Hetzer, die Europa zerstören wollen - Volle
Unterstützung für Eugen Freund =

Frauenkirchen (OTS/SK) - SPÖ-Vorsitzender und Bundeskanzler Werner
Faymann hat in seinem Referat bei der Arbeitstagung der
SPÖ-Parlamentsfraktion in Frauenkirchen den zentralen Stellenwert
eines gemeinsamen und sozialen Europas betont, in dem Gerechtigkeit
groß geschrieben wird. "Für uns Sozialdemokratinnen und
Sozialdemokraten ist Europa erst dann ein faires und gerechtes
Europa, wenn die Arbeitslosigkeit drastisch sinkt. Vollbeschäftigung
und eine gerechte Verteilung sind das Ziel eines sozialen Europas",
betonte Faymann. Es sei ein wichtiges Anliegen, durch die Stärkung
von sozialdemokratischen Parteien und von sozialen Bewegungen
"gemeinsam gegen jene aufzutreten, die - so wie die rechten Hetzer -
mit Hass politisches Kleingeld wechseln wollen und die Europäische
Union begraben wollen. Es gibt auch in Österreich Scharlatane, die
die EU zerstören wollen, das lassen wir nicht zu", unterstrich
Faymann. Volle Unterstützung von Kanzler Faymann gab es für den
SPÖ-EU-Spitzenkandidaten Eugen Freund. "Dein Herz schlägt auf der
richtigen Seite, nämlich auf der Seite der sozialen Anliegen. Lieber
Eugen Freund, wir stehen voll hinter dir", sagte Faymann heute,
Montag. ****

Faymann machte weiters deutlich, dass nationale Lösungen
gegeneinander, aber auch das Schüren von Hass "niemals die richtigen
Mittel für politische Problemlösungen" seien. In den Fragen von
Fairness, bei der Beschäftigungs- und Bildungspolitik, aber auch in
Sachen gerechte Verteilung brauche es die Gemeinsamkeit, die ein
faires und gerechteres Leben zum Ziel hat. Um dieses Ziel zu
erreichen, benötige es Entschlossenheit und auch die Solidarität mit
anderen Ländern in der Europäischen Union, sagte Faymann. "Unsere
Kinder und Enkelkinder sollen in einem Europa aufwachsen, das die
Kraft hat, den Satz, dass jeder Mensch gleich viel wert ist und
gleiche Chancen hat, zu verwirklichen", betonte Faymann. Mit der
Frage der Gerechtigkeit, der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, der
Steuerbetrugsbekämpfung und der Finanztransaktionssteuer gebe es
große Aufgaben, die nur gemeinsam bewältigt werden können, sagte
Faymann, der betonte: "Miteinander sind wir stärker".

Das Team der politischen Vertreterinnen und Vertreter der
Sozialdemokratie im Europäischen Parlament leiste "hervorragende
Arbeit", sagte Faymann. "Mit Jörg Leichtfried verbindet mich eine
enge und sehr gute Zusammenarbeit. Und mit Eugen Freund kommt jetzt
jemand dazu, der sehr gut in unser Team passt. Ich bin sehr froh,
dass wir dich, lieber Eugen Freund, für die Spitzenkandidatur
gewinnen konnten", unterstrich Faymann.

Bei den SPÖ-Abgeordneten bedankte sich Faymann für die gute Arbeit
und den großen Einsatz, der auch bei der kommenden Arbeiterkammerwahl
und der Europawahl gefordert sei. "In beiden Fällen geht es um die
Frage, mehr oder weniger Arbeitnehmerrechte und in beiden Fällen geht
es darum, dafür zu sorgen, dass Europa und Österreich fairer werden",
sagte Faymann. Jetzt gehe es darum, mit Verantwortung die gemeinsame
Kraft zu bündeln, um möglichst viel durchzusetzen. Das ist nur
gemeinsam als Team möglich", so Faymanns Appell. "Wenn wir eine gute
und faire Zusammenarbeit haben, dann sind wir eine starke Bewegung
und können viel erreichen", sagte Faymann, der betonte: "Ich weiß,
ich kann auf euch zählen. Der politische Weg eines sozialen Europas
und eines fairen Österreichs ist der richtige Weg." (Forts.) mb/ps

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