Mauthausen Komitee fordert Rücktritt von Haimbuchner

Neonazis auf Kandidatenliste der Freiheitlichen MKÖ-Mernyi: "Landeshauptmann Pühringer muss eingreifen!"

Mauthausen (OTS) - Klare Worte findet der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), Willi Mernyi, zu den Enthüllungen über rechtsextremistische Kandidaten auf der blauen AK-Wahlliste in Oberösterreich: "Da taucht ein verurteilter Neonazi, von dem FPÖ-Landesobmann Haimbuchner behauptet hat, dass er seiner Partei nicht mehr angehört, plötzlich wieder als Vertreter der Freiheitlichen bei einer Wahl auf. Haimbuchner muss die Notbremse ziehen, aber andere Demokratiefeinde bleiben ungeniert auf der blauen Liste. Das sagt alles über die FPÖ und über Haimbuchner, der die Öffentlichkeit plump zu täuschen versucht. Kein Wunder, dass er Hetzer und Fanatiker nach Möglichkeit ungeschoren lässt , ist er doch selbst führender Funktionär des rechtsextremistischen "Witikobundes". Und bei seiner Studentenverbindung "Corps Alemannia" war auch das NS-Idol Horst Wessel Mitglied."

Das Mauthausen Komitee verlangt den sofortigen Rücktritt von Haimbuchner als Landesrat. Mernyi: "Wer bis zum Hals im braunen Sumpf steckt, ist für jedes demokratische Amt und erst recht als Regierungsmitglied ungeeignet. Haimbuchner schadet Oberösterreich enorm. Deshalb muss auch Landeshauptmann Pühringer eingreifen und mit den demokratischen Parteien dafür sorgen, dass dieser Spuk rasch beendet wird!"

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Willi Mernyi
Vorsitzender Mauthausen Komitee Österreich
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