ÖH zu Medizin-Fakultät Linz

Den Versprechen an die Hochschulkonferenz müssen Taten folgen!

Wien (OTS) - Nach der Einigung der neuen Regierung die medizinische Fakultät Linz zu verwirklichen, ist nun wieder von einem "Bekenntnis zum Ausbau des tertiären Bildungssektors anhand einer Gesamtstrategie" die Rede. "Dieses Versprechen wurde im Juli als Bedingung für die Zustimmung der Hochschulkonferenz gegeben. Jetzt scheint es stets als netter Zier-Beisatz verwendet zu werden, um die kommenden Investitionen in Linz zu legitimieren", beschreibt Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH die Situation. Tatsache ist aber, dass laut aktuellem Budgetvorschlag im Wissenschaftsbereich 8,44% eingespart werden müssen. "Die Versprechen der Regierung wirken daher auf uns wie leere Worthülsen. Wir fordern konkrete Maßnahmen und Investitionen im Hochschulbereich!", so Freidl.

Die Investitionen anhand einer Gesamtstrategie zu tätigen begrüßt die ÖH. Gerade auch die Implementierung der Medizin-Fakultät Linz zeigt, dass eine solche dringend notwendig ist. Die ÖH kann hier mit ihrem alternativen Hochschulplan viele wichtige Inputs liefern. "Es wird bei der nächsten Sitzung der Hochschulkonferenz notwendig sein, die bereits erarbeiteten Empfehlungen des Expert_innengremiums in konkrete Maßnahmen zu verwandeln und diese dann auch umzusetzen", so Freidl. "Uns ist vor Allem auch wichtig, dass den neuen Studierenden, die zuerst in Graz und dann erst in Linz studieren müssen, keine Nachteile entstehen. Gerade die Mehrkosten für das Wohnen und Pendeln müssen finanziell ausgeglichen werden", fordert Freidl noch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Daniel Böhm
Pressesprecher
Tel.: +43/676/888522-17
daniel.boehm@oeh.ac.at
https://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0003