- 16.01.2014, 08:54:47
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ÖH: Ergänzung zur Forderung nach Erhöhung der Studienbeihilfe
Valorisierung der Familienbeihilfe führt zu Verlusten bei Studienbeihilfe

Utl.: Valorisierung der Familienbeihilfe führt zu Verlusten bei
Studienbeihilfe =
Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) weist
auf die Verringerung der Studienbeihilfe bei einer
Inflationsanpassung der Familienbeihilfe hin. Dadurch vermindern sich
die Beitragszahlungen für Bezieher_innen der Studienbeihilfe
insgesamt deutlich. "Durch die neue Regelung wird es für viele
Studierende gar keine oder weniger Studienbeihilfe geben. Bei der
Entscheidung wurde übersehen, dass der Jahresbetrag der
Familienbeihilfe von der jährlichen Studienbehilfe abgezogen wird",
merkt Florian Kraushofer vom ÖH-Vorsitzteam an, "die
Regierungsentscheidung sei dennoch zu befürworten, muss aber mit
einer Inflationsanpassung der Studienbeihilfe einhergehen."
Berechnungen der ÖH haben ergeben, dass es für
Studienbeihilfenbezieher_innen zu einem Verlust von 113.50 Euro
kommen kann. Wenn Studierende durch die Inflationsanpassung gerade
unter 5 Euro (Maximalauszahlung der Beihilfe) rutschen und dadurch um
wichtige Zuschüsse fallen, führt es sogar zu einer Verringerung von
1026,72 Euro bzw. 2.826,72 Euro. "Die Studienbeihilfe enspricht nicht
mehr der Realität der Studierenden. Nur 15 % der Studierenden
beziehen die konventionelle Studienbeihilfe. Nebeneffekt der Erhöhung
wird sein, dass dieser Kreis der Studienbeihilfenbezieher_innen
kleiner wird", so Kraushofer weiter, "Die ÖH fordert daher auch die
Erhöhung und Inflationsanpassung der Studienbeihilfe, damit zukünftig
Studierende nicht um ihre Beihilfen gebracht werden."
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