- 15.01.2014, 14:19:26
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ÖBB beklagen mangelnde Sachlichkeit bei Anfragen Mosers
"Mindestmaß an korrekter Recherche sollte erfüllt sein!"
Utl.: "Mindestmaß an korrekter Recherche sollte erfüllt sein!" =
Wien (OTS) - Die ÖBB forderten heute die neue Rechnungshofsprecherin
der Grünen, Dr. Gabriele Moser, auf, in der Auseinandersetzung mit
den ÖBB zur Sachlichkeit zurückzukehren. Grund dafür seien zwei
aktuelle parlamentarische Anfragen Mosers, in denen gegen das
Unternehmen und einzelne Mitarbeiter des Unternehmens Vorwürfe
erhoben würden, „die mittels einfachster Recherche zu widerlegen
gewesen wären“, so die Kommunikationschefin der ÖBB, Dr. Kristin
Hanusch-Linser.
Konkret gehe es bei einer der Anfragen um einen Rahmenvertrag mit
einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei, der – entgegen der von Moser
verbreiteten Darstellung – bereits 2011 aufgelöst wurde. Die in der
Anfrage erhobene Forderung Mosers, den Vertrag aufzulösen, entbehre
daher ebenso jeglicher Grundlage wie die von Moser imaginierten
Zahlungen ohne Gegenleistung. Beide Punkte hätten mit einer kurzen
Nachfrage im Unternehmen geklärt werden können“, so Hanusch-Linser.
In einer weiteren parlamentarischen Anfrage unterstelle Moser den ÖBB
parteipolitisch motivierte Besetzungen, kritisiere aber gleichzeitig
die Beiziehung von externen Personalberatungsfirmen bei der
Neuausschreibung bzw. der Besetzung von Managementpositionen und die
damit verbundenen Kosten. Die von Moser kritisierte Beauftragung der
in der Anfrage genannten Unternehmen Egon Zehnder, Spencer Stuart,
Neumann und Partner, und Hay Group, „die teilweise europaweit
KandidatInnen für die ÖBB suchen und evaluieren“, diene aber exakt
der von Moser geforderten Objektivierung bei der Bestellung von
Managern. Die Beiziehung von Personalberatungsfirmen im Auswahl- und
Bestellungsprozess verursache – wie von Moser angeführt – natürlich
Kosten, „wobei die Behauptung, dass es sich dabei um Honorare in
Millionenhöhe handelt völlig absurd ist“. „Die Zusammenarbeit mit den
genannten Firmen stellt vor allem sicher, dass die ÖBB für die zu
besetzenden Positionen tatsächlich die beste Frau, den besten Mann
bekommen“, so Hanusch-Linser.
Besonders zu verurteilen seien die in derselben Anfrage verpackten
persönlichen Unterstellungen gegen den Personalchef der ÖBB. So sei
es zwar richtig, dass Mag. Pirkner über ein eingetragenes Unternehmen
(Pirkner Consulting) verfüge, dieses sei aber nicht aktiv. Auch habe
die Zusammenarbeit der ÖBB mit der Hay Group lange vor dem Zeitpunkt
begonnen, zu dem Pirkner als Personalchef zu den ÖBB gekommen sei und
seine bei Hay beschäftigte Frau arbeite nicht für die ÖBB. Auch diese
Punkte hätten mit einer kurzen Recherche geklärt werden können. In
Summe entstehe jedenfalls der Eindruck, dass es bei den beiden
Anfragen von Frau Dr. Moser nicht darum gehe, sachliche Auskünfte zu
den ÖBB zu bekommen, „sondern darum, Gerüchte in die Welt zu setzen“,
so Hanusch-Linser abschließend.
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