- 09.01.2014, 12:33:54
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FPÖ-Fuchs: Neue Steuerbelastungen für Kleinunternehmer durch die Regierung!
Drastische Kürzung des Gewinnfreibetrags für Selbstständige durch die Rot/Schwarze Regierung. Ab 1. März 2014 werden die Unternehmer zur Kasse gebeten.
Utl.: Drastische Kürzung des Gewinnfreibetrags für Selbstständige
durch die Rot/Schwarze Regierung. Ab 1. März 2014 werden die
Unternehmer zur Kasse gebeten. =
Wien (OTS) - Heute präsentiert Finanzminister Spindelegger den ersten
Schritt seines Mittelstandbelastungspakets. Der Gewinnfreibetrag kann
künftig nur mehr für Realinvestitionen geltend gemacht werden, aber
nicht mehr für Wertpapierkäufe.
"Was für Arbeitnehmer das 13. und 14. Gehalt ist, ist für uns
Selbstständige der Gewinnfreibetrag und dieser wird jetzt drastisch
beschränkt!", ärgert sich FPÖ Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs,
welcher selbst Steuerberater ist. Fuchs weiter: "In Österreich sind
rund 99,6% der Unternehmer dem Segment der Kleinst-, Klein- und
Mittelbetriebe (KMU) zuzurechnen. In Zahlen bedeutet das 310.000
Betriebe. Das sind kleine Familienbetriebe oder
Einpersonenunternehmen (EPU). Mit der Beschränkung des
Gewinnfreibetrages wird ganz offensichtlich der Mittelstand
überproportional mehr belastet als die Großkonzerne. Bei der
Gruppenbesteuerung werden nämlich nur geringe Änderungen vorgenommen,
was die Vermutung aufkommen lässt, dass Großkonzerne wieder einmal
bevorzugt behandelt werden."
"Es gibt unzählige Fälle, wo Steuerpflichtige in der Vergangenheit
von der Pauschalierung abgegangen sind, um den Vorteil des
Gewinnfreibetrages voll nutzen zu können. Diese Unternehmer stecken
nun in der Falle, da diese erst nach fünf Jahren wieder in die
Pauschalierung zurückwechseln können. Zumindest für diese Unternehmer
muss es eine Übergangsregelung geben.", meint Fuchs abschließend.
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