FPÖ-Fuchs: Neue Steuerbelastungen für Kleinunternehmer durch die Regierung!

Drastische Kürzung des Gewinnfreibetrags für Selbstständige durch die Rot/Schwarze Regierung. Ab 1. März 2014 werden die Unternehmer zur Kasse gebeten.

Wien (OTS) - Heute präsentiert Finanzminister Spindelegger den ersten Schritt seines Mittelstandbelastungspakets. Der Gewinnfreibetrag kann künftig nur mehr für Realinvestitionen geltend gemacht werden, aber nicht mehr für Wertpapierkäufe.

"Was für Arbeitnehmer das 13. und 14. Gehalt ist, ist für uns Selbstständige der Gewinnfreibetrag und dieser wird jetzt drastisch beschränkt!", ärgert sich FPÖ Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs, welcher selbst Steuerberater ist. Fuchs weiter: "In Österreich sind rund 99,6% der Unternehmer dem Segment der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KMU) zuzurechnen. In Zahlen bedeutet das 310.000 Betriebe. Das sind kleine Familienbetriebe oder Einpersonenunternehmen (EPU). Mit der Beschränkung des Gewinnfreibetrages wird ganz offensichtlich der Mittelstand überproportional mehr belastet als die Großkonzerne. Bei der Gruppenbesteuerung werden nämlich nur geringe Änderungen vorgenommen, was die Vermutung aufkommen lässt, dass Großkonzerne wieder einmal bevorzugt behandelt werden."

"Es gibt unzählige Fälle, wo Steuerpflichtige in der Vergangenheit von der Pauschalierung abgegangen sind, um den Vorteil des Gewinnfreibetrages voll nutzen zu können. Diese Unternehmer stecken nun in der Falle, da diese erst nach fünf Jahren wieder in die Pauschalierung zurückwechseln können. Zumindest für diese Unternehmer muss es eine Übergangsregelung geben.", meint Fuchs abschließend.

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