FPÖ-Hofer: Aggressive Anbaustrategien zugunsten von übertriebenen Beimengungsgraden von Agrotreibstoff sind abzustellen

Maiswüsten in Europa verabschieden

Wien (OTS) - "In Europa zeigt sich weiterhin eine gefährliche Entwicklung hinsichtlich des Anbaus von Pflanzen, die zu so genanntem "Agro-Treibstoffen" verarbeitet werden", warnt heute der freiheitliche Umweltsprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer.

"Wir müssen uns von Maiswüsten in Europa verabschieden", fordert der FPÖ-Umweltsprecher. Zudem verschärft der Anbau von Biotreibstoffen zusätzlich den bereits dramatischen Mangel an Honig-Bienen, wie eine neue britische Studie deutlich aufzeigt. Laut der am Mittwoch im Magazin Plos One veröffentlichten Studie der Universität Reading fehlen in Europa sieben Milliarden Bienen.

Der Anbau von Agrotreibstoffen ist weder ökologisch noch nachhaltig und steht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, was zu steigenden Lebensmittelpreisen und einem massiven Anstieg an Getreideimporten nach Österreich führt. "Der Irrweg Agrosprit ist schnellstens zu verlassen, es kann nicht sein, dass Nahrungsmittel dazu verwendet werden, um im Auto verbrannt zu werden", so Hofer, der sich für eine kaskadische Nutzung einsetzt.

"Stattdessen sollte verstärkt auf Biogas gesetzt werden", appelliert Hofer abschließend. Denn der Anbau riesiger Monokulturen von Mais oder Soja fördere ja auch den Einsatz gewaltiger Mengen an saatgutbeizenden Pestiziden, die wiederrum zum Bienensterben führen würden.

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