- 09.01.2014, 11:41:34
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"Kraftpaket für den Mittelstand" geht an 2.000 Entscheidungsträger und Mandatare
Wirtschaftskammer Salzburg fordert in ihrem "Manifest für den Mittelstand in unserer Gesellschaft" die Politik auf, den Mittelstand wirksam zu stärken
Utl.: Wirtschaftskammer Salzburg fordert in ihrem "Manifest für den
Mittelstand in unserer Gesellschaft" die Politik auf, den
Mittelstand wirksam zu stärken =
Salzburg (OTS) - Der Mittelstand trägt das Land. Diese Wahrheit wird
von der Politik gerne vergessen. Daher erinnert die WKS mit ihrem
"Manifest für den Mittelstand in unserer Gesellschaft" daran, dass
für den Mittelstand deutlich mehr getan werden muss. 2.000
Entscheidungsträger in ganz Österreich haben in diesen Tagen das
Mittelstands-Manifest erhalten. Vor allem wendet sich das "Kraftpaket
für den Mittelstand" an die Politik, weshalb auch allen Mandatare der
österreichischen Landtage und des Nationalrats sowie die Regierungen
das Manifest erhalten haben.
Die zentrale Botschaft: "Entlastet und stärkt den Mittelstand,
insbesondere in der Wirt-schaft!" Denn wird die wirtschaftliche und
gesellschaftliche Tragekraft des Mittelstandes weiter geschwächt,
können die enormen Herausforderungen, vor denen auch Länder wie
Österreich stehen, nicht bewältigt werden.
Ein Zeichen setzen für den Mittelstand
WKS-Präsident Konrad Steindl erinnert daran, dass es vor allem der
unternehmerische Mittelstand war, der Österreich in der Finanzkrise
vor größerem Schaden bewahrt hat. Und auch jetzt sorge der
Mittelstand dafür, dass, trotz konjunktureller Schwäche, die
Beschäftigung und die Kaufkraft hoch sind und Österreich im
internationalen Vergleich sehr gut positioniert ist. "Der Mittelstand
ist Wohlstands- und Stabilitätsmotor Nummer eins. Doch er erbringt
seine Leistungen vielfach bei Gegenwind", mahnt Präsident Steindl:
"Die andauernde finanzielle und bürokratische Überforderung höhlt die
positiven Leistungen des Mittelstandes aus. Viele Mittelständler
sehen sich zur 'Melkkuh der Nation' degradiert. Die Voraussetzungen
für den unternehmerischen Mittelstand müssen daher wieder besser
werden!", fordert der Salzburger Wirtschaftskammerpräsident. "Die WKS
setzt daher ein wirksames Zeichen für den Mittelstand zum richtigen
Zeitpunkt: Wir haben eine neue arbeitsbereite Regierung, die Reformen
einleiten wird müssen, und einen neu gewählten Nationalrat. Darum ist
es mehr denn je notwendig, in der neuen Legislaturperiode eine
mittelstandsfreundlichere Politik einzufordern!"
So fordert die WKS in ihrem "Kraftpaket für den Mittelstand" unter
anderem eine Senkung der Abgabenquote und eine weitere Senkung der
Lohnnebenkosten, verstärkte Anstrengungen im Bürokratieabbau, eine
Offensive für die Lehrlingsausbildung in den Betrieben, eine sichere
Unternehmensfinanzierung, attraktive Investitionsanreize, mehr
Budgetdisziplin durch kluge Reformen und damit mehr Spielraum für
Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur.
Neue Dynamik aus und für den Mittelstand auslösen
Die Wirtschaftskammer Salzburg tritt in ihrem Manifest für eine
grundlegende Erneue-rungspolitik in Österreich ein, die auf
internationale Wettbewerbsfähigkeit, bestmögliche Bildungsangebote,
nachhaltige Staatsfinanzen, Generationengerechtigkeit, effiziente
Verwaltung und eine Effizienz-Offensive in der Verwaltung und
Bürokratie setzt.
Gleichzeitig muss dem Mittelstand in Wirtschaft und Gesellschaft
von der Politik signali-siert werden, dass man seine tragende Rolle
anerkennt und diese durch eine geeignete dynamische und nachhaltige
Politik absichert. Präsident Konrad Steindl: "Das Manifest für den
Mittelstand ist unsere Leitlinie für die interessenpolitische Arbeit.
Wir werden nicht lockerlassen und daran erinnern, worum es in Politik
und Gesellschaft gehen müsste: Gemeinsam aus und für den Mittelstand
eine neue Dynamik zu starten, welche das Land wettbewerbsfähiger,
leistungsgerechter und nachhaltiger weiterentwickelt und mehr
Menschen die Integration in den Mittelstand ermöglicht!"
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