• 30.12.2013, 18:28:15
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Neues Volksblatt: "Arbeitsjahr" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 31. Dezember 2013

Utl.: Ausgabe vom 31. Dezember 2013 =

Linz (OTS) - Hand aufs Herz: Wenn uns im Jahr 2014 keine größeren
Probleme beschäftigen als die Frage, ob ein pensionsreifer
ZiB-Moderator noch ein oder zwei Monate vor der Kamera zum Verlesen
politischer Nachrichten anhängen darf, dann sind wir doch die Insel
der Seligen, als die wir uns ohnehin so lange wähnten.
Tatsächlich wird im kommenden Jahr viele Menschen die Frage plagen,
warum sie über Nacht ihren Job los sind oder warum sie keinen finden.
Womit auch eine der Hauptaufgaben der Politik definiert ist - nämlich
alles zu tun, was die Wirtschaft in Schwung bringt, in Schwung hält
und ihr noch mehr Schwung verleiht. Arbeiten, damit von den Jungen
bis zu den Älteren möglichst viele Menschen Arbeit haben: Das ist
freilich nicht nur Sache der Politik. Wenn sich das faktische
Pensionsantrittsalter in Richtung des gesetzlichen bewegen soll, dann
wird auch von der Wirtschaft Einfallsreichtum eingefordert werden
müssen. Und man wird jungen Menschen mit vernünftig bezahlten Jobs
eine Perspektive fürs Leben bieten müssen, damit der Staat auch jene
Einnahmen hat, die für einen sozialen Ausgleich eingesetzt werden
müssen.
In der Präambel zum Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP heißt es, dass
die Unterschiedlichkeiten der beiden Parteien "zu kraftvollen
gemeinsamen Ergebnissen führen" können. Das unter Beweis stellen zu
wollen wäre ein guter Vorsatz für das Arbeitsjahr 2014.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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