• 20.12.2013, 10:09:04
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Volksanwalt Dr. Fichtenbauer prüft Beschwerden über Linienbusse

Kinder dürfen nicht zu Objekten "übelwollender" Busfahrer werden

Utl.: Kinder dürfen nicht zu Objekten "übelwollender" Busfahrer
werden =

Wien (OTS) - Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer leitet ein
amtswegiges Prüfverfahren zu den sich häufenden Klagen über Buslenker
in Salzburg ein. Wie die Tageszeitung Salzburger Nachrichten
berichtete, haben Buslenker in mehreren Fällen wartende Passagiere
übersehen oder nicht auf Anschlüsse für Fahrgäste gewartet. In
Obertrum hat ein Postbuslenker sechs wartende Schulkinder nicht
mitgenommen.

Im Rahmen des Prüfverfahrens wird sich Fichtenbauer an
Landeshauptmann Haslauer und die Salzburger Schulverwaltung wenden.
"Wir wollen wissen, was von Seiten der Schulverwaltung unternommen
wird, um zu gewährleisten, dass Kinder sicher und ohne Verzögerung in
die Schule kommen können", erläutert Fichtenbauer. "Das Land als
Aufsichtsbehörde hat die Pflicht, den Transport zur Schule zu
sichern", betont Fichtenbauer.

Sollte die Volksanwaltschaft Missstände feststellen, fordert
Fichtenbauer Konsequenzen: "Das Land kann finanzielle Entschädigungen
einfordern oder sogar den Vertrag mit dem Busbetreiber kündigen",
sagt Fichtenbauer. Fichtenbauer spricht sich außerdem für eine
unabhängige Fahrgast-Beschwerdestelle aus und fordert Entschädigungen
für Benutzer von Linienbussen bei nichterbrachten Leistungen. "Es
kann nicht sein, dass Fahrgäste oder gar Kinder, die am Weg in die
Schule sind, zu Objekten von übelwollenden Busfahrern werden",
schließt Fichtenbauer.

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