Haubner zu Glawischnig: Sotschi-Boykott ist nicht die Lösung

Olympia ist Sport- und nicht Politik-Veranstaltung - Russland bedeutet auch Wachstum und Arbeitsplätze: Exportrekord von 3,5 Mrd. Euro

Wien, 19. Dezember 2013 (OTS) - "Ein Boykott der Olympischen Spiele in Sotschi ist nicht die Lösung, um die Menschenrechtssituation in Russland zu verbessern", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und SPORTUNION-Präsident Peter Haubner. "Natürlich muss es unser aller Ziel sein, dass die Menschenrechte auf der ganzen Welt eingehalten werden. Und Sport verbindet die Menschen - im Fall von Olympia sogar weltweit! Olympia ist eben eine Sport - und kein Politik-Ereignis, Frau Glawischnig", so Haubner, der feststellt, dass die Grünen wie immer nur kritisieren wollen, was ihnen gerade in den Kram passt. "Oder hat man von Frau Glawischnig auch Kritik darüber gehört, dass Österreich Milliarden durch Exporte nach Russland erzielt? Im Jahr 2013 ist es österreichischen Unternehmern gelungen, mit Russland ein Exportvolumen im Rekordwert von 3,5 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Dem stehen Importe aus Russland im Wert von etwas über vier Milliarden Euro gegenüber. Diese Wirtschaftsbeziehung bedeutet eben auch Wachstum und Arbeitsplätze - in Österreich ebenso wie in Russland. Wie kann man die Lebenssituation eines Landes verbessern? Indem man die Wirtschaft ankurbelt, damit die Menschen Arbeit haben und damit Bildung und Wohlstand in der Gesellschaft einkehren. So hilft man richtig - nicht durch Fernbleiben", hält Haubner abschließend fest.

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