- 19.12.2013, 10:00:40
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"PflegerIn mit Herz" 2013
Die besten und beliebtesten PflegerInnen des Landes sind gekürt

Utl.: Die besten und beliebtesten PflegerInnen des Landes sind
gekürt =
Wien (OTS) - Die neun "PflegerInnen mit Herz" 2013 - ein/eine
GewinnerIn pro Bundesland - wurden gestern im Wiener Ringturm im
Beisein von Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Wirtschaftsminister
Dr. Reinhold Mitterlehner für ihr großes Engagement geehrt.
Knapp vier Monate suchte ganz Österreich die besten PflegerInnen
des Landes. Aus den rund 1.500 Nominierungen haben neun "PflegerInnen
mit Herz" die Expertenjury überzeugt. Das Ziel der Kampagne war auch
heuer, Sensibilität für das Thema Pflege zu schaffen und ihr ein
Gesicht zu geben - jenes der Menschen, die sich mit besonderem
Einsatz der Pflege Hilfsbedürftiger widmen.
Zukunftsthema Pflege: Sensibilisierung und
Bewusstseinssteigerung
Die neun "PflegerInnen mit Herz" 2013 wurden im Ringturm der
Wiener Städtischen Versicherung für ihr herausragendes Engagement im
Pflege- und Betreuungsbereich mit einem Geldpreis im Wert von je
3.000 Euro - gestiftet vom Wiener Städtischen Wechselseitigen
Versicherungsverein - geehrt. "Pflege ist ein Thema, das jeden
Menschen - unabhängig von der sozialen, gesundheitlichen oder
wirtschaftlichen Situation - direkt oder indirekt, von einem Moment
auf den anderen, betreffen kann. Es ist unsere gesellschaftliche
Aufgabe, sich diesem sensiblen Bereich verstärkt zu widmen, Probleme
frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden. 'PflegerIn mit Herz'
tut genau das: Sensibilisierung für das Thema Pflege schaffen und
Bewusstsein für die Herausforderungen in der Pflegebetreuung
steigern, gepaart mit Anerkennung und Würdigung für jene, die
tagtäglich Großartiges für Pflegebedürftige leisten", erklärt Dr.
Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen
Wechselseitigen Versicherungsvereins und Präsident des Vereins
"PflegerIn mit Herz".
Pflege braucht Menschen, Aufmerksamkeit und Würdigung
Mehr als 100.000 professionelle PflegerInnen sowie eine Vielzahl
an pflegenden Angehörigen betreuen heute rund 440.000 Menschen in
Österreich. 2050 sollen bereits doppelt so viele Österreicherinnen
und Österreicher auf die Hilfe und Betreuung anderer angewiesen sein.
Die Leistung jener, die sich der Unterstützung Pflegebedürftiger
widmen, ist daher besonders zu honorieren. Diese Auffassung eint -
neben den Initiatoren der Kampagne, der Wiener Städtische
Wechselseitige Versicherungsverein und die Wiener Städtische
Versicherung - auch die Kampagnenpartner, die "PflegerIn mit Herz"
heuer bereits zum zweiten Mal unterstützen: das Bundesministerium für
Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK), das Bundesministerium
für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) sowie die Erste Bank und
Sparkassen.
"Rund sieben Jahre lang verweilt ein Mensch in Österreich in der
Pflege. Damit dieser Abschnitt so positiv wie möglich gelebt werden
kann, gibt es hierzulande eine Vielzahl an pflegenden Angehörigen -
ein 'Drahtseilakt', den eigenen beruflichen Verpflichtungen
nachzukommen und gleichzeitig einen lieben Verwandten zu pflegen. Um
in Zukunft eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu
gewährleisten, besteht ab 1. Jänner 2014 für pflegende und betreuende
Angehörige die Möglichkeit einer Pflegekarenz bzw. einer
Pflegeteilzeit. Damit wird gewährleistet, dass SeniorInnen so lange
wie möglich zu Hause leben können und Angehörige finanzielle
Unterstützung erhalten", betont Sozialminister Rudolf Hundstorfer.
"Aufgrund der steigenden Lebenserwartung in Österreich brauchen
wir in Zukunft noch mehr Fachkräfte für die Pflege älterer Menschen.
Umso wichtiger ist es, dass wir ein stärkeres Bewusstsein für die
großen Leistungen der zehntausenden Pfleger in Österreich schaffen.
Die Aktion 'PflegerIn mit Herz' würdigt ihren enormen Einsatz für die
Gesellschaft. Denn Pflege geht uns alle an", betont
Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. "Immer wichtiger wird
in diesem Zusammenhang auch, dass den Senioren ein würdiges Altern in
ihrer vertrauten Umgebung ermöglicht wird. Daher wollen wir in
Zukunft eine neue Förderschiene für ein seniorengerechtes
barrierefreies Wohnen etablieren", so Mitterlehner.
Auch Dr. Thomas Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank sieht
großen Bedarf, das Thema Pflege intensiv zu thematisieren: "Im Alter
unabhängig zu sein und sich gut versorgt zu wissen geht oft mit einer
großen finanziellen Herausforderung einher. Es gibt Mittel und Wege
um früh genug für den Lebensabend vorzusorgen und sich im Fall der
Fälle in die professionellsten Hände begeben zu können. Diese
professionellsten Hände wollen wir hier und heute auszeichnen."
Mag. Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen
Versicherung, hakt hier ein und weist auf Lösungsansätze hin: "Die
heutigen Geehrten und alle Nominierten repräsentieren die hohe
Professionalität von Pflegeleistungen, die jeden Tag in Österreich
erbracht werden. Wer sich intensiv mit dem Thema 'Pflege' in
Österreich beschäftigt, weiß, dass dieser Bereich zahlreiche
Herausforderungen birgt - wie z.B. den demographischen Wandel. Wir
sehen es daher als unsere Verpflichtung an, auf dieses Thema
aufmerksam zu machen und adäquate Lösungen anzubieten. Mit 'PflegerIn
mit Herz' wollen wir der Pflege ein echtes und ehrliches Gesicht
geben und gleichzeitig einen Anreiz dafür schaffen, sich aktiv damit
auseinanderzusetzen."
"PflegerIn mit Herz" 2013 - ein großer Erfolg
Von Juli bis Oktober konnte österreichweit jede/r, die/der im
Pflegebereich tätig ist und/oder eine/n Familienangehörige/n pflegt,
nominiert werden. Fast doppelt so viele Einreichungen wie im Vorjahr
- rund 1.500 Nominierungen - erreichte die Expertenjury, bestehend
u.a. aus VertreterInnen der größten österreichischen NGO's im Sozial-
und Pflegebereich: Caritas, Hilfswerk, Diakonie, Rotes Kreuz und
Volkshilfe. Ein/eine GewinnerIn pro Bundesland wurde gewählt und
steht stellvertretend für die rund 100.000 professionellen
PflegerInnen, pflegenden Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen in
Österreich:
Burgenland:
Frau Petra Hoffmann, Pflegehelferin, mobiler Pflegedienst Volkshilfe
Kärnten:
Frau Herta Weiss, Pflegehelferin, mobiler Pflegedienst
Niederösterreich:
Frau Paula Schickinger, ehrenamtlich tätig
Oberösterreich:
Herr Jürgen Gillesberger, Fach-Sozialbetreuer für Altenarbeit im
Bezirksseniorenheim Vorchdorf
Salzburg:
Herr Thomas Kaswurm, Altenfachbetreuer im Wohnheim Prielgut
Steiermark:
Frau Jutta Hölzl, pflegende Angehörige
Tirol:
Frau Monika Pápai, 24h-Betreuerin
Vorarlberg:
Frau Ümran Köseoglu, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester
Wien:
Herr Pavle Markovic, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger im
Caritashaus Schönbrunn
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