- 17.12.2013, 17:00:31
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Studierende und Universitäten sehen schwarz
Wichtige Hochschulreformen und die Stellung der Universität in Österreich als Zukunftsmotor wird durch die Degradierung des Wissenschaftsministeriums endgültig als zweitrangig angesehen.
Utl.: Wichtige Hochschulreformen und die Stellung der Universität in
Österreich als Zukunftsmotor wird durch die Degradierung des
Wissenschaftsministeriums endgültig als zweitrangig angesehen. =
Wien (OTS) - Der von der neuen Bundesregierung beschrittene Weg ist
ein klarer Rückschritt der Gesellschaft. Die Abschaffung eines
eigenen Wissenschaftsressorts zeugt von einem mangelnden Verständnis
für nachhaltige Zukunftsplanung.
Robert Jarczyk, Vorsitzender der HTU Wien, befürchtet neben einer
Ökonomisierung der Hochschulbildung ein Verkommen der Förderungen für
nachhaltige Grundlagenforschung.
"Es sei von Seiten der Studierenden nicht mehr gesichert, dass
wichtige Themen, wie zum Beispiel die chronische Unterfinanzierung
von Universitäten, eine Reformation des Beihilfensystems und eine
nachhaltige Forschungsfinanzierung, innenpolitisch angemessen
behandelt werden. Unverständlich sei auch die Logik, die
Wissenschaften zur Wirtschaft, und nicht anderen
kompetenzübergreifenderen Ministerien zuzuordnen."
"Die heutige Demonstration ist nur ein erstes Zeichen!", so
Norbert Holzinger vom Vorsitzteam der HTU Wien, "Wir werden uns auch
weiter für ein eigenständiges Wissenschaftsministerium und eine echte
Bildungsreform einsetzen, denn es geht um unser aller Zukunft!"
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