• 17.12.2013, 14:04:19
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Regierungssitzung 2 - LR Waldner und LR Holub: Wichtige Neuerungen für Volkskultur und Pendler

Transparente Richtlinien bei Förderung der Volkskultur und erstmalig werden 100 Prozent der Kosten für Pendler ersetzt

Utl.: Transparente Richtlinien bei Förderung der Volkskultur und
erstmalig werden 100 Prozent der Kosten für Pendler ersetzt =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wichtige Akte für die Zukunft habe man heute,
Dienstag, in der letzten Regierungssitzung 2014 beschließen können.
Das sagten die Landesräte Wolfgang Waldner und Rolf Holub beim
anschließenden Pressefoyer.

"Im Bereich der Volkskultur wurden neue transparente Richtlinien
zur Förderung erstellt", berichtete Waldner. Dabei habe man auf die
Bestimmungen des Kärntner Blasmusikverbandes aufgebaut. "Zwei
Millionen Euro von 27 bekommen jene, die sich um authentisches
Kärntner Brauchtum bemühen", so der Kulturlandesrat. Waldner
berichtete, dass es in Kärnten beispielsweise 131 verschieden
Musikkapellen mit rund 6.000 Mitgliedern gebe und er kürzlich
Kärntner Löwen an 15 verschiedene Musikkapellen verliehen habe. "Wir
wollen endgültig weg von der Selbstdarstellung und vom
Eigenmarketing, damit haben wir bis jetzt fast eine Million Euro
gespart, die nun anderwertig kanalisiert werden soll", betonte der
Volkskulturreferent. Man bekenne sich zu authentischem Kärntner
Brauchtum wie Chorgesang, Volkstanz oder Kärntner Tracht.

Als zweiten wichtigen Akt, habe man die Wörtherseebühne behandelt.
"Als Vorsitzender des Ausschusses habe ich gleich erkannt, dass ein
Ausstieg unabdingbar ist", sagte Waldner. Es habe kein ausgeglichenes
Ergebnis gegeben, so seien 650.000 Euro vom Land gekommen bei
Einnahmen von 45.000 Euro. Außerdem sei die Bespielung nicht
vertragskonform erfüllt worden. "Eine einvernehmliche Auflösung des
Vertrages wurde angestrebt, wobei die Stadt Klagenfurt vom Kurs
abgewichen ist und dem nicht mehr zustimmt." Nun trete Plan B
einseitig auszusteigen in Kraft. Damit soll ein Käufer gefunden
werden, die Frist läuft bis 31. Dezember 2013.

Holub berichtete von einer konsensualen Lösung bei der
Arbeitnehmerförderung im Bereich der Pendlerinnen und Pendler.
Bezieher niedriger Einkommen bis zu 12.000 Euro im Jahr würden 100
Prozent ihrer Kosten für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs
ersetzt bekommen. Dieser Fahrtkostenzuschuss gelte für Pendlerinnen
und Pendler, die mindestens vier Mal pro Woche ein öffentliches
Verkehrsmittel nutzen. "Das ist erstmalig so und darauf bin ich sehr
stolz", sagte der Verkehrsreferent. Holub berichtete weiters, dass es
Investitionen im Bereich Wasserschutz beim Metnitzbach geben werde.
"Diese werden die Bauwirtschaft stärken und zu einer drei bis
vierprozentigen Steigerung führen." Außerdem habe Holub gestern an
einer Versammlung in Lavamünd teilgenommen, wo die Pläne des Landes
und des Verbundes zum Schutz gegen Hochwasser transparent gemacht
worden seien. "Wir wollen die Bevölkerung umfassend informieren, so
ist beispielsweise der Gefahrenzonenplan bereits fertiggestellt."

Waldner und Holub betonten, dass die Arbeit in der Dreierkoaltion
als politisches Experiment und österreichweit bislang gut
funktioniere. Es habe weitgehende Einstimmigkeit bei den Beschlüssen
gegeben und man habe einen neuen Aufbruch vermitteln können. "Wir
werden künftig noch einen Zahn zulegen und keinen Rückschritt ins
alte System zulassen."
(Schluss)

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