• 16.12.2013, 11:41:59
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Leitl: Gleichberechtigtes Miteinander von Wissenschaft und Wirtschaft ist "gute Chance für Österreich"

WKÖ-Präsident bekräftigt Hochschulautonomie - Wissenschaft und Forschung gehören zu den entscheidenden Zukunftsbereichen

Utl.: WKÖ-Präsident bekräftigt Hochschulautonomie - Wissenschaft und
Forschung gehören zu den entscheidenden Zukunftsbereichen =

Wien (OTS/PWK898) - "Ich verstehe und respektiere die Bedenken der
Studierenden und Hochschulverantwortlichen in Bezug auf die künftige
Ressortverteilung in der neuen Bundesregierung. Ich appelliere aber
auch an die Universitätenkonferenz und ihren Präsidenten Heinrich
Schmidinger, der Neuorganisation eine faire Chance zu geben."
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl betont als Antwort auf
einen Offenen Brief Schmidingers an Bundespräsident und
Sozialpartner, dass selbstverständlich niemand daran denke,
Wissenschaft und Forschung zur "Nebensache" zu degradieren, so wie
dies im Offenen Brief befürchtet wird: "Ich stimme der Einschätzung
von Heinrich Schmidinger hundertprozentig zu, dass Wissenschaft und
Forschung zu den entscheidenden Zukunftsbereichen unserer
Gesellschaft gehören. Die Änderung einer Organisationsform, die
Änderung von Zuständigkeiten wird daran nichts ändern."

Selbstverständlich bleibe die Autonomie der Universitäten in ihrer
ganzen Breite - von der Geisteswissenschaft bis zur Kunst und von
der Theologie bis zu Rechts-, Wirtschafts- oder technischen
Universitäten - auch in Zukunft unangetastet. Und natürlich brauche
es eine exzellente Grundlagenforschung als Basis von angewandter
Forschung. Leitl: "Wir sollten aber zugleich das künftige
gleichberechtigte Miteinander von Wissenschaft und Wirtschaft unter
dem Dach eines Ministeriums auch als Chance begreifen und
entsprechend nutzen. Sowohl in den Universitäten und Fachhochschulen
als auch bei vielen heimischen Betrieben wird hochwertige Forschung
betrieben. Wenn es uns gelingt, hier noch enger als bisher
zusammenzuarbeiten, Forschungsziele gemeinsam präzise zu definieren,
gewonnene Erkenntnisse zu bündeln und unsere Jugend bestmöglich
auszubilden, dann leisten wir einen guten Beitrag zur Zukunft
Österreichs."

Ungeachtet der künftigen Organisationsform dankt Leitl dem
scheidenden Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle für seine
Leistung in den vergangen Jahren: "Töchterle hat sehr gut gearbeitet
und sich dadurch großen Respekt bei den Studierenden, bei den
Universitätsverantwortlichen und in der Wirtschaft erworben." (RH)

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