- 15.12.2013, 12:39:36
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Gemeinnützige begrüßen wohnungspolitische Vorhaben in Regierungsprogramm
Reform des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes rasch umsetzen
Utl.: Reform des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes rasch umsetzen =
Wien (OTS) - Als "ambitioniert" bezeichnete Karl Wurm, Obmann des
Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen, das
Regierungsprogramm im Kapitel "Leistbares Wohnen". Darin finde sich
eine breite Palette an wohnungspolitischen Vorhaben. Angesichts des
allseits georteten Mangels an erschwinglichem Wohnraum, aber auch
dringender wirtschaftlicher Impulse plädiert der GBV-Obmann dafür,
rasch erste Umsetzungsschritte in die Wege zu leiten.
Erfreut zeigte sich Wurm insbesondere über die vorgesehenen
Maßnahmen im Bereich der Wohnbauförderung und des
Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Hier wurde eine Forderung der
Gemeinnützigen zur "langfristigen Absicherung der
Wohnbauförderungsmittel" über eine Zweckbindung des
Wohnbauförderungsbeitrages, der Rückflüsse und der Landesmittel
aufgegriffen. Einen wichtigen zusätzlichen "Schub" zur Ankurbelung
der Neubau- und Sanierungsleistung verspricht sich GBV-Obmann Wurm
auch von der im Übereinkommen geplanten "Steigerung der
Investitionskraft" der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft durch eine
Verbesserung bzw. Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die
"aktuellen und künftigen Herausforderungen zur Schaffung von
leistbarem Wohnraum". Die beabsichtigte Verankerung des
Generationenausgleichs im gemeinnützigen Wohnbau bewertete Wurm als
"programmatischen Quantensprung", der die "Idee" der Gemeinnützigkeit
als Grundprinzip eines generationenübergreifend und nachhaltig
wirtschaftenden Sektors hervorkehren soll.
"Der - um in der Sprache unserer Branche zu bleiben - Entwurf für
das Projekt Wohnrechtsreform liegt auf dem Tisch", betonte Wurm.
"Jetzt gilt es, rasch die Detailplanung - sprich Gesetzesinitiativen
- auszuarbeiten. Auf uns Gemeinnützige als Umsetzer
wohnungspolitischer Zielsetzungen kann die Regierung jedenfalls
bauen."
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