- 13.12.2013, 10:43:32
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FMA-Bericht zum 3. Quartal 2013 der österreichischen Versicherungswirtschaft
Leichter Rückgang der Prämieneinnahmen, Plus beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Utl.: Leichter Rückgang der Prämieneinnahmen, Plus beim Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit =
Wien (OTS) - Österreichs Versicherungsunternehmen haben im 3. Quartal
2013 ein Prämienvolumen von Euro 3,73 Mrd. verbucht, das entspricht
einem leichten Rückgang von 0,29% gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres. In den ersten neun Monaten betrug das Prämienvolumen
Euro 12,81 Mrd., das bedeutet eine leichte Steigerung um 1,17%.
Außerhalb Österreichs haben sie in diesem Zeitraum Prämien über Euro
6,67 Mrd. eingenommen, ein Minus von 2,7%. Insgesamt sank das
Prämienvolumen österreichischer Versicherer im In- und Ausland in den
ersten neun Monaten um 0,2% auf Euro 19,48 Mrd. Dies geht aus dem
heute von der österreichischen Finanzmarktaufsichtbehörde FMA
veröffentlichten Bericht über das 3. Quartal der österreichischen
Versicherungswirtschaft hervor.
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Versicherungssparten zeigte
sich im 3. Quartal in der Lebensversicherung ein Prämienrückgang um
4,4% auf Euro 1,43 Mrd., der auf rückläufige Einnahmen bei
Einmalbeiträgen der klassischen Lebensversicherung zurückzuführen
ist. Sowohl in der Schaden- und Unfallversicherung (+2,0% auf Euro
1,85 Mrd.) als auch in der Krankenversicherung (+3,6% auf Euro 452
Mrd.) konnten Prämiensteigerungen verzeichnet werden.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg das
versicherungstechnische Ergebnis um fast 10%. Das Finanzergebnis nahm
um 1,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um rund Euro 73,3 Mio.
oder 6,9% auf Euro 1,14 Mrd.
Die Summe aller Assets zu Buchwerten (Vermögenswerte ohne
Depotforderungen, Kapitalanlagen der fondsgebundenen und
indexgebundenen Lebensversicherung, Anteilige Zinsen) stieg auf Euro
83,66 Mrd. Dies entspricht einem Zuwachs per Ende September 2013 von
0,46% im Vergleich zum Vorquartal.
Die Kernaktienquote (Aktien notiert, Aktienfonds, Aktienrisiko in
gemischten Fonds) gab im 3. Quartal gegenüber dem Vorquartal von
3,54% auf 3,50% geringfügig nach. Die erweiterte Aktienquote - das
heißt zusätzlich nicht notierte Aktien (inkl. Beteiligungen),
strukturierte Schuldverschreibungen ohne Kapitalgarantie und Darlehen
ohne Kapitalgarantie - entsprach mit 15,34% in etwa dem Vorquartal.
Das Finanzergebnis der Auslandstöchter österreichischer Gruppen
sank in den ersten neun Monaten 2013 auf Euro 496 Mio., das
entspricht einem Minus von 4,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die
Veranlagung aller Assets (Euro 15,89 Mrd.) erfolgte zu rund 77% in
Anleihen und Bargeld. Die Reservequote der Kapitalanlagen der
Auslandstöchter betrug Ende des 3. Quartals unverändert 3,2%.
Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website unter
http://www.ots.at/redirect/fma17
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