- 10.12.2013, 15:25:03
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Sektsteuer würde den österreichischen Sektherstellern schaden
Die neue Steuer bringt Benachteiligungen für Österreichs Sekthersteller - Billig-Frizzante aus Italien könnte den österreichischen Markt überschwemmen
Utl.: Die neue Steuer bringt Benachteiligungen für Österreichs
Sekthersteller - Billig-Frizzante aus Italien könnte den
österreichischen Markt überschwemmen =
Wien (OTS/PWK887) - Die 2005 abgeschaffte Sektsteuer soll laut Plänen
der Koalitionsverhandler wieder eingeführt werden. "Die neue Steuer
benachteiligt den österreichischen Sekt gegenüber der
Billigkonkurrenz durch italienischen Frizzante und Prosecco", erklärt
Karl Inführ, Sprecher der gewerblichen Sekthersteller.
Bis 2005, der Abschaffung der Sektsteuer, haben die österreichischen
Sekthersteller massiv an Marktanteilen verloren. Der österreichische
Markt wurde damals durch Billig-Frizzante und -Prosecco aus Italien
überschwemmt, die nicht der Sektsteuer unterliegen. Jetzt soll diese
Wettbewerbsverzerrung von Euro 1,00 pro Liter wieder eingeführt
werden. "Das bedeutet neuerlich Marktverluste - gerade in den
Fremdenverkehrsgebieten im Süden und Westen Österreichs, die
unmittelbar an den italienischen Sektmarkt angrenzen", stellt Inführ
fest.
Das gesamte Steueraufkommen würde rund 25 bis 30 Mio. Euro pro
Jahr betragen und somit für den Staatshaushalt nicht wesentlich sein,
jedoch für die Wettbewerbssituation in Österreich gravierende
Auswirkungen haben.
"Die Erfahrungen aus der Zeit, als die Sektsteuer eingehoben
wurde, haben gezeigt, dass die Verwaltung um die Einhebung der
Schaumweinsteuer mehr kostete, als diese an Einnahmen brachte. Daher
ist die Steuer auch verwaltungstechnisch ein Unsinn", resümiert
Inführ. "Ich appelliere an die Koalitionsverhandler, die Einführung
dieser neuen Bagatellsteuer nochmals dringend zu überdenken." (KR)
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