WKÖ: Handlungsbedarf bei Kinderbetreuung der Kleinsten - bei Betreuungsquote und Qualität

Fürntrath-Moretti: Frühkindliche Bildung und Fokus auf Qualität bringen auch volkswirtschaftlichen Nutzen

Wien (OTS/PWK865) - "Es ist längst an der Zeit, den österreichischen Familien passende Lösungen bei der Kinderbetreuung zu bieten, um den Eltern und vor allem Müttern einen machbaren Alltag mit Beruf und Familie zu ermöglichen ", betont Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Allen voran sei die Politik gefordert, beim Angebot für unter 3-Jährige mit weiteren konkreten Maßnahmen anzusetzen. Denn Österreich hinkt der Vorgabe der EU (33 Prozent für diese Altersklasse) mit einer Betreuungsquote von 21 Prozent immer noch deutlich hinterher. Frau in der Wirtschaft setzt sich seit vielen Jahren für den flächendeckenden, qualitätsvollen und leistbaren Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für unter 3-Jährige ein. Erst im Juni hat die von FiW in Auftrag gegebene Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) eindrucksvoll den Handlungsbedarf bei der Betreuung von Kleinkindern belegt - nicht nur bei der Betreuungsquote, sondern auch bei den täglichen Öffnungs-und Ferienzeiten, der Transparenz beim Aufnahmeverfahren oder bei länderübergreifenden Qualitätsstandards.

Frau in der Wirtschaft sieht in den Ergebnissen einer Studie der Arbeiterkammer ihr 8 Punkte Forderungsprogramm untermauert: " Das Problem der Kinderbetreuung der Kleinsten ist über notwendige organisatorische Verbesserungen zu lösen und gleichzeitig muss auch bei der Qualität angesetzt werden", unterstreicht Fürntrath-Moretti. Sie weist auf den zweiten wesentlich Aspekt der frühkindlichen Betreuung neben der Vereinbarkeit - die frühkindliche Bildung und Förderung - hin: "Es ist unverständlich, warum diese Diskussion in Österreich noch nicht wirklich angekommen ist. Immerhin wissen wir aus einer Studie, dass jeder in die frühkindliche Bildung investierte Euro den achtfachen Nutzen bringt." Die richtigen und wichtigen Bemühungen der vergangenen Jahre müssten unbedingt verstärkt werden, so Fürntrath-Moretti.

FiW fordert daher die nächste Regierung auf, eine Expertengruppe zur Erarbeitung von länderübergreifenden Qualitätsstandards in der frühkindlichen Entwicklung zu errichten. (ES)

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