- 02.12.2013, 13:10:37
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Ab 2014 höhere Förderung für Tiroler Forschungsprojekte
FFG und Land Tirol unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Stärkung des Innovationsstandortes

Utl.: FFG und Land Tirol unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur
Stärkung des Innovationsstandortes =
Wien/Innsbruck (OTS) - Tiroler Unternehmen können in Zukunft mit
einer besseren Finanzierung ihrer Forschungs- und Innovationsprojekte
rechnen. Das Land Tirol stellt ab 2014 ein Zusatzdarlehen für jene
Projekte zur Verfügung, die aus dem Basisprogramm der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG unterstützt
werden. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde heute Montag, 2.
Dezember, von Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf
und den FFG-Geschäftsführern Henrietta Egerth und Klaus Pseiner in
Wien unterschrieben.
"Forschung und Innovation zu stärken und die Zusammenarbeit von
Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern, ist ein wichtiges Ziel der
Tiroler Landesregierung", so Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-
Frischauf. "Durch die Vereinbarung mit der FFG haben innovative
Tiroler Unternehmen einen klaren Vorteil: Sie können ihre Forschungs-
und Innovationsprojekte leichter finanzieren und dadurch
rascher neue, wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen auf den
Markt bringen." Die Vereinbarung wird zunächst auf ein Jahr
abgeschlossen, eine Fortführung über 2014 hinaus ist
geplant.
Im Basisprogramm, dem größten Förderangebot der FFG, werden
wirtschaftlich verwertbare Forschungs-, Entwicklungs- und
Innovationsprojekte von Unternehmen aller Größen und Branchen
gefördert. "Bei einer positiven Beurteilung werden üblicherweise etwa
20 Prozent der gesamten Projektkosten in Form eines Zuschusses und
weitere 30 Prozent in Form eines zinsgünstigen Darlehens finanziert",
erläutert FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. "Projekte aus Tirol
bekommen nun ein Zusatzdarlehen des Landes Tirol, so dass die
Gesamtfinanzierung auf bis zu 70 Prozent der Projektkosten steigt.
Das ist ein wichtiger Standortvorteil für Tiroler Unternehmen."
"Es ist für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort wichtig, dass
erfolgversprechende Projekte nicht an der Finanzierung scheitern",
meint FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner. "Gleichzeitig ist unsere
Zusammenarbeit ein Musterbeispiel für die schlanke Verwaltung: Es ist
kein eigener Antrag oder bürokratischer Aufwand notwendig. Tiroler
Unternehmen bekommen für ihre, von der FFG bewilligten Projekte
automatisch die höhere Finanzierung."
Pro Jahr fließen bisher etwa zwischen 20 und 30 Millionen Euro an
Förderungen nach Tirol, das entspricht etwa fünf Prozent der
FFG-Gesamtförderung. Zu den Themen, die im Bundesländervergleich
überdurchschnittlich repräsentiert sind, zählen die Bereiche Medizin
und Gesundheit, Elektronik und Mikroelektronik, Innovation und
Technologietransfer sowie Energieeffizienz.
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