ARBÖ fordert Verlängerung der auslaufenden Spritpreisverordnung

Wien (OTS) - Derzeit dürfen in Österreich die Mineralölfirmen nur einmal am Tag - um 12:00 Uhr - die Spritpreise nach oben korrigieren, aber x-beliebig oft senken. Die Spritpreisverordnung, die das regelt läuft automatisch mit Jahresende aus. "Wir drängen auf eine rasche Verlängerung der auslaufenden Spritpreisverordnung", fordert ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz von Wirtschaftsminister Mitterlehner.

Es wäre zwar prinzipiell wünschenswert, den Spritpreis zumindest einen Tag lang unverändert zu lassen und die Mineralölfirmen entsprechend festzulegen. "Doch die Gefahr ist zu groß, dass so eine Regelung verfassungsrechtlich 'gekippt' wird, weil sie einen zu großen Eingriff ins freie Marktgeschehen bedeuten würde", unterstreicht Ninz. Nach dem Motto: "Uns ist der Spatz in der Hand lieber, als die Taube am Dach", bekennt sich der ARBÖ zur bestehenden Verordnung, die immerhin vor dem Verfassungsgerichtshof standgehalten hat.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer stellt diese Regel eine brauchbare Orientierung dar. "Wir dürfen nicht vergessen, dass in Österreich jede Spritpreisänderung sofort an die E-Control gemeldet werden muss, die dann über Internet - auch auf www.arboe.at - und über Apps rasch weitergegeben werden", so die ARBÖ-Generalsekretärin. Auf diese Weise können Konsumenten die Spritpreise in Echtzeit verfolgen, vergleichen und bei der günstigsten Zapfsäule tanken.

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