• 23.11.2013, 09:06:41
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LH Kaiser: Beschluss erhöht Kärntens Chancen in Europa

Am Montag bei Versammlung der Präsidenten der Euregio in Venedig - Geschäftsordnung und klare Organisationsstruktur sind Fundament für gemeinsamen Wohlstand und Entwicklung

Utl.: Am Montag bei Versammlung der Präsidenten der Euregio in
Venedig - Geschäftsordnung und klare Organisationsstruktur
sind Fundament für gemeinsamen Wohlstand und Entwicklung =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Euregio "Senza Confini - Ohne Grenzen",
die zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto gebildet
wurde, wird konkreter. Am kommenden Montag, 25. November, soll die
notwendige Geschäftsordnung der Euregio von Kärntens Landeshauptmann
Peter Kaiser sowie den Vertretern von Friaul-Julisch Venetien und dem
Veneto in Venedig gemeinsam beschlossen werden. "Die Geschäftsordung
ist die Voraussetzung für die volle Handlungsfähigkeit der Euregio
und damit dafür, dass konkrete Projekte umgesetzt werden können",
erklärte Kaiser heute, Samstag.

Ziel sei es, mit dem ersten politischen und grenzüberschreitenden
Aktionsprogramm über die Jahre 2014 und 2015 den klaren politischen
Rahmen für die Strategien zur Entwicklung des Grenzraumes und
entsprechender Projekte zu haben. "Gemeinsam Wohlstand sichern und
Entwicklung fördern, das ist unser Motto der nächsten Jahre, mit dem
wir uns zum Ziel gesetzt haben, eine Vorzeigeregion in Europa zu
werden", machte Kaiser deutlich.

Mit der Geschäftsordnung gebe es die klar definierte
Organisationsstruktur, das klar definierte Budget sowie
Kontrollmechanismen. Damit habe man mehr Einfluss auf europäischer
Ebene und auch einen breiteren Zugang zu Fördermitteln, führte der
Landeshauptmann den vielfachen Mehrwert der Euregio aus.
Senza Confini wolle im Sinne einer Großregion zum Wohl der Bürger in
effizienter Weise tätig sein. "Denn es gibt das gemeinsame Bekenntnis
für eine nachhaltige Entwicklung, für qualitatives Wachstum, für die
Bekämpfung der Beschäftigungslosigkeit, für eine innovative
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie für die Vermarktung
gemeinsamer Tourismus- und Kulturangebote", so Kaiser. Die drei
Regionen bekennen sich weiters zur sprachlichen und kulturellen
Vielfalt, zu einem Bildungsaustausch wie auch zu Kooperationen im
Gesundheits- und Sozialbereich.

Eines der Anliegen sei die Baltisch-Adriatische Achse mit dem
Herzstück der Koralmbahn, die als Verkehrsachse zwischen den Häfen im
Norden und der Adria für die wirtschaftliche Entwicklung von größter
Bedeutung sei.

Wie Kaiser sagte, werde man größtes Augenmerk darauf richten, die
EU-Förderprogramme und EU-Fördermittel für den grenzüberschreitenden
Bereich umfassend auszuschöpfen und sich an den transnationalen
Kooperationsprogrammen im Rahmen der Makroregionen Donauraum,
Adriatisch-Ionischer Raum und Alpenraum beteiligen. Die Euregio habe
über eine strukturell verträgliche Erweiterung nach der
Konsolidierungsphase auch ein gutes Potenzial zur Weiterentwicklung,
ist Kaiser überzeugt.
(Schluss)

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