• 20.11.2013, 13:23:34
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Weidenholzer/Regner: Kleinanleger werden künftig besser informiert

Einfach verständliche Sprache und mehr Transparenz bei Informationen über Finanzanlageprodukte - Beipackzettel für Banken beschlossen

Utl.: Einfach verständliche Sprache und mehr Transparenz bei
Informationen über Finanzanlageprodukte - Beipackzettel für
Banken beschlossen =

Wien (OTS/SK) - Heute, Mittwoch, hat das EU-Parlament über die
"Verordnung zu Basisinformationsblättern für Anlegerprodukte"
abgestimmt. Die Verordnung verpflichtet Anbieter von Finanzprodukten,
standardisierte Informationen zur Verfügung zu stellen. "In der
Wirtschaftskrise erlitten viele Kleinanleger Schaden, weil die
Finanzprodukte zu unübersichtlich und irreführend gekennzeichnet
waren. Den Finanzprodukten die Undurchsichtigkeit zu nehmen, ist ein
wichtiger Beitrag für den Konsumentenschutz, denn Komplexität ist
kein Qualitätsmerkmal", sagt Josef Weidenholzer,
Schattenberichterstatter für seine Fraktion, gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. *****

"Der sogenannte Bankenbeipackzettel bringt mehr Transparenz, da
künftig Anbieter von Finanzanlageprodukten per Verordnung
verpflichtet sind, Informationen in einfach verständlicher Sprache
zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird auch der Vergleich mit anderen
Produkten erleichtert", so Weidenholzer. Darüber hinaus müssen
Verkäufer von Finanzprodukten in Zukunft dem Kleinanleger die
Basisinformation kostenlos zur Verfügung zu stellen, noch bevor der
Kunde eine vertragliche Verpflichtung eingeht.

Die SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner erläutert, dass derzeit Handel
mit Anlageprodukten für Kleinanleger vermehrt grenzüberschreitend
erfolge, durch unterschiedliche nationale Konzepte komme es zu
unterschiedlichen Niveaus beim Anlegerschutz. "Mit der neuen
Verordnung erhalten wir endlich einen einheitlichen
Kleinanleger-Schutz vor riskanten und undurchsichtigen
Finanzprodukten", so Regner, die betont, dass mit der heutigen
Abstimmung bereits die zweite legislative Maßnahme auf europäischer
Ebene getroffen werde, um Gefahren für Kleinanleger zu minimieren.
Die erste sei der Schutz der Bankeinlagen bis 100.000 Euro gewesen.
(Schluss) bj/mp

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