• 20.11.2013, 09:59:30
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Psychologen orten nach wie vor Versorgungslücken bei Kindergesundheit

Der Berufsverband Österreichischer Psychologen warnt vor den Folgen von Versorgungsmängeln im Kinder- und Jugendgesundheitsbereich.

Utl.: Der Berufsverband Österreichischer Psychologen warnt vor den
Folgen von Versorgungsmängeln im Kinder- und
Jugendgesundheitsbereich. =

Wien (OTS) - "Ganz besonders im Bereich der Kinder- und
Jugendlichengesundheit orte ich eklatante Versorgungslücken.
Verhaltensauffälligkeiten, ADHS, steigender Nikotin- und
Alkoholkonsum bei Jugendlichen, immer mehr übergewichtige Kinder -
das sind beispielhafte Probleme, die im Ansteigen begriffen sind.
Gezielte psychologische und medizinische Maßnahmen können Anzeichen
frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln" so Ulla Konrad,
Präsidentin des Psychologenverbandes.

Leider gibt es noch immer viel zu wenig Betreuungsplätze und damit
einhergehend viel zu lange Wartezeiten. Auch die Betreuungskosten
sind viel zu hoch und für viele Eltern nicht leistbar. So wird etwa
die klinisch-psychologische Diagnostik von den Krankenkassen bezahlt,
nicht jedoch die anschließend notwendige klinisch-psychologische
Behandlung.

"Wir begrüßen den heute präsentierten Kinderhilfsfond um aktiv,
schnell und unbürokratisch bei Härtefällen helfen zu können. Dieser
finanziert auch die klinisch-psychologische Behandlung. Damit ist ein
wichtiger Schritt zur Gesundheitsversorgung von Kindern und
Jugendlichen gesetzt", so Ulla Konrad.

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