• 16.11.2013, 09:16:20
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LH Kaiser fordert rasche Fertigstellung der Koralmbahn

Baltisch-Adriatische Achse von größter Bedeutung für Kärnten und Österreich - Resolution an Bund soll Dienstag beschlossen werden

Utl.: Baltisch-Adriatische Achse von größter Bedeutung für Kärnten
und Österreich - Resolution an Bund soll Dienstag beschlossen
werden =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser fordert
vom Bund die rasche und konsequente Umsetzung der durch Österreich
führenden Bahnstreckenteile der Baltisch-Adriatischen Achse. Eine
entsprechende Resolution soll am kommenden Dienstag in der
Regierungssitzung beschlossen werden. Hintergrund dafür ist die,
ebenfalls am Dienstag stattfindende Plenarsitzung des Europäischen
Parlaments, wie Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Samstag,
erklärte. In dieser könnten dem Vernehmen nach die
Europaparlamentarier über die Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-T)
sowie über die sogenannte Connecting Europe Facility (CEF), aus
welcher die EU-Finanzierungen für die Verkehrskorridore erfolgen
werden, abstimmen.

Wie der Landeshauptmann ausführt, sind neun Verkehrskorridore als
Grundlage des europäischen Verkehrskernnetzes vorgesehen. "Einer
davon ist die Baltisch-Adriatische Achse, die für Österreich und alle
anderen an ihr liegenden Regionen von größter Bedeutung ist", so
Kaiser. In der entsprechenden Resolution an die Bundesregierung werde
daher darauf hingewiesen, "dass durch die Aufnahme des
Baltisch-Adriatischen Korridors in das Verkehrskernnetz Europas
sowohl der Semmering-Basistunnel als auch die Koralmbahn unter
Zuhilfenahme von EU-Mitteln für die Förderperiode 2014-2020
realisiert werden könnte".

Die Kärntner Landesregierung ersuche daher den Bund und
insbesondere die zuständige Bundesministerin, "alle zur Verfügung
stehenden Möglichkeiten zu ergreifen, um einerseits die für die
Realisierung vorhandenen europäischen Fördermittel best- und
ehestmöglich auszuschöpfen und andererseits die Fertigstellung der
Koralmbahn raschest denkbar und in konsequenter Weise
voranzutreiben".

"Der Ausbau der Koralmbahn bindet uns an das europäische
Verkehrsnetz an, stärkt unseren Wirtschaftsstandort, schafft und
sichert Arbeitsplätze und damit auch Wertschöpfung und Wohlstand",
betonte Kaiser. Das Land Kärnten habe daher seit 2004 intensive
Informationsarbeit für die Baltisch-Adriatische Achse auf
europäischer Ebene geleistet. In weiterer Folge hätten sich auch die
anderen Regionen entlang der Achse daran beteiligt.

Der Landeshauptmann dankt in diesem Zusammenhang seinem Vorgänger
Gerhard Dörfler und dem Verbindungsbüro Kärnten in Brüssel mit
Leiterin Martina Rattinger. Nach der Abstimmung über die
Transeuropäischen Verkehrsnetze im Europäischen Parlament sollte das
Thema laut Kaiser in den nächsten Tagen noch im Ausschuss der
Ständigen Vertreter behandelt und danach formal durch den Rat der
Europäischen Union angenommen werden. (Schluss)

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