• 13.11.2013, 12:42:36
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E-Wirtschaft sieht Weltenergiebericht als klaren Auftrag

Oesterreichs Energie: Potenziale im Inland nützen und Wirtschaftsstandort durch Innovationsoffensive stärken

Utl.: Oesterreichs Energie: Potenziale im Inland nützen und
Wirtschaftsstandort durch Innovationsoffensive stärken =

Wien (OTS) - Als klaren Auftrag, die vorhandenen Potenziale im Inland
für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung besser zu
nützen, interpretiert Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung
der österreichischen E-Wirtschaft den aktuellen World Energy Outlook
der Internationalen Energieagentur IEA.

Österreich habe mit seiner überwiegend auf erneuerbaren Energien
beruhenden Elektrizitätsversorgung schon heute eine Top-Position was
eine zukunftssichere Versorgung betrifft, erklärte Barbara Schmidt,
Generalsekretärin von Oesterreichs Energie anlässlich der
Präsentation des aktuellen World Energy Outlook der Internationalen
Energieagentur IEA in Wien. "Unser Ziel muss sein, alle Chancen
Österreichs zu nutzen, durch eine optimale Kombination von
Wasserkraft, Wind, Sonne, hocheffizienten Gaskraftwerken mit
Kraft-Wärme-Kopplung, sowie eine umfassende Effizienzoffensive für
sorgsamen Umgang mit wertvoller Energie", so Schmidt. Ziel sei eine
sichere und umfassende Energieversorgung, möglichst aus heimischen
Ressourcen und zu konkurrenzfähigen Preisen.

Kernpunkt eines dringend erforderlichen Zukunftsprogramms im
Energiesektor ist aus Sicht der E-Wirtschaft eine
Innovationsoffensive, die nicht nur auf Erzeugungsanlagen, sondern
auch auf die Verstärkung der Netze und der Speicher-Infrastruktur
abzielt. Zusätzlich müsse es gelingen, den europäischen Strommarkt zu
stärken und auszubauen. Schmidt: "Was wir im Energiesektor brauchen,
sind keine nationalstaatlichen Alleingänge, sondern mehr Europa, denn
dadurch verbessern sich die Chancen für alle." Wichtig sei auch, dass
die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen E-Wirtschaft nicht durch
Überregulierung und Überförderung verloren geht. Daher seien
insbesondere die erneuerbaren Energien jetzt schrittweise an den
Markt heranzuführen, wie dies auch Energiekommissar Günther Oettinger
als wichtiges Ziel benannt habe. Schmidt: "Überhöhte Energiepreise
sind Gift für die Volkswirtschaft und vernichten Arbeitsplätze in
Österreich".

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVE

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