• 11.11.2013, 10:50:36
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BUNDESJUGENDVERTRETUNG und LANDESJUGENDBEIRÄTE: Vernetzen im Sinne der Jugend!

Treffen der österreichischen Landesjugendbeiräte und der Bundesjugendvertretung in Salzburg, um Jugendanliegen in den Mittelpunkt zu stellen.

Utl.: Treffen der österreichischen Landesjugendbeiräte und der
Bundesjugendvertretung in Salzburg, um Jugendanliegen in den
Mittelpunkt zu stellen. =

Wien (OTS) - "Jugendthemen betreffen alle Politikbereiche und finden
nicht nur auf Bundesebene statt! Gerade lokale und regionale
Gegebenheiten beeinflussen die Lebenssituation und
Entwicklungschancen von Jugendlichen massiv. Deshalb ist uns ein
ganzheitlicher Austausch über Bundesländergrenzen hinweg ein
Herzensanliegen", betont der Vorsitzende des Salzburger
Landesjugendbeirats, Thomas Gefahrt, auf dessen Einladung sich
JugendvertreterInnen aus ganz Österreich am Wochenende in Salzburg
trafen.

Beteiligung junger Menschen ausbauen!

"Beteiligung heißt, dass Erwachsene einen Teil ihrer
Einflussmöglichkeiten abgeben und Kinder und Jugendliche vermehrt
über die eigene Lebensgestaltung mitbestimmen können", skizziert die
Geschäftsführerin der Bundesjugendvertretung, Christina Unterberger,
eines der gemeinsamen Anliegen aller Anwesenden. "Wir reden hier
nicht von Fototerminen mit PolitikerInnen umringt von jungen
Menschen. Alibiaktionen solcher Art führen nicht dazu, dass sich
Jugendliche ernst genommen fühlen, sondern bewirken oft das
Gegenteil", so Unterberger weiters. Die Landesjugendbeiräte und die
Bundesjugendvertretung setzen sich gemeinsam für die Etablierung von
echtem Dialog zwischen Politik und jungen Menschen ein.

Ganztägige Schulformen im Mittelpunkt

Ein weiteres gemeinsames Interesse liegt in der Diskussion über den
Ausbau ganztägiger Schulformen und deren positive Auswirkungen auf
die Förderung junger Menschen. "Schule muss als Lebens- und
Erfahrungsraum aber genauso spannend und attraktiv sein wie die Zeit,
die junge Menschen in anderen Kontexten verbringen", erläutert der
Vorsitzende des Salzburger Landesjugendbeirats, "denn das Leben
junger Menschen beginnt nicht erst nach dem Läuten der Schulglocke."
Die JugendvertreterInnen betonen, dass hier Angebote und Aktivitäten
von außerschulischen Kinder- und Jugendorganisationen eine gute
Ergänzung zu schulischen Aktivitäten sein können und daher nicht
außer Acht gelassen werden dürfen. "Bei der Planung und Umsetzung von
Ganztagsschulen gilt es außerdem auch entsprechende Zeitfenster für
unverplante Zeit einzubauen", betont Gefahrt abschließend und
unterstreicht die positive Wirkung von Vernetzungstreffen dieser Art,
die Inspiration für den weiteren Einsatz im Sinne von Kindern und
Jugendlichen bieten.

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