- 06.11.2013, 16:08:40
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Förderprogramm für Kärntner Gemeinden wird stark angenommen
LHStv.in Schaunig: 11 Mio. Euro jährlich für kommunale Bauoffensive
Utl.: LHStv.in Schaunig: 11 Mio. Euro jährlich für kommunale
Bauoffensive =
Klagenfurt (OTS/LPD) - Zur Belebung der Wirtschaft und insbesondere
des Arbeitsmarktes wurde im Juni dieses Jahres das Förderprogramm
"Kommunale Bauoffensive" (KBO) ins Leben gerufen. 11 Millionen
jährlich werden seit Frühjahr 2013 zur Verfügung gestellt. "Die
begrüßenswerte Forderung der Arbeiterkammer um eine
Sonderfinanzierung für Infrastruktur in den Gemeinden ist bereits
realisiert", stellt LHStv.in Dr.in Gaby Schaunig fest.
Da sich die KBO seit ihrem kurzen Bestehen als geeignetes
Instrumentarium zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Belebung des
Arbeitsmarktes erwiesen hat, wurden von der Gemeindereferentin und LR
Wolfgang Waldner für das Jahr 2013 insgesamt 11 Mio. Euro an
Förderungen für die Kärntner Gemeinden zur Verfügung gestellt.
Wobei Förderbindungen von rd. 4 Mio. Euro auf den Bereich Hochbau und
rd. 7 Mio. Euro auf den Bereich Tiefbau entfallen. Insgesamt 182
Projekten, welche sich größtenteils in der Umsetzungsphase befinden,
wurden im Rahmen der KBO eingereicht (64 Projekte im Hochbau- und 118
Projekte im Tiefbaubereich).
Bei einer Förderquote von 25 Prozent wird damit ein
Mindestinvestitionsvolumen in der Höhe von 44 Mio. Euro ausgelöst.
Auch 2014 bis 2018 wird diese Förderschiene fortgesetzt. Davon
ausgehend, dass in der Bauwirtschaft mit einem Investitionsvolumen
von rd. brutto 80.000 Euro eine Person ganzjährig beschäftigt werden
kann, können mit dem ausgelösten Investitionsvolumen ca. 550
Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft abgesichert werden.
Unter Zugrundelegung eines Beschäftigungsmultiplikators von 2,48 (1
Arbeitsplatz in der Bauwirtschaft hängt mit 2,48 Arbeitsplätzen in
der Gesamtwirtschaft inkl. der Baubranche selbst zusammen) können
demzufolge in der Gesamtwirtschaft ca. 1.360 Arbeitsplätze diesjährig
abgesichert werden.
Die Landesimmobiliengesellschaft setzt für 2013 ein
Gesamtplanungsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro (davon 5
Millionen für Instandhaltungen) ein.
(Schluss)
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