Kompromisslösung in KV-Verhandlung NE-Metalle

Einigung bei Lohnerhöhungen - Zusatzvereinbarung für künftige Verhandlungen

Wien (OTS/PWK760) - "Wir haben in der heutigen Verhandlungsrunde intensive Gespräche über die Herausforderungen der NE-Metallindustrie geführt. Die wirtschaftliche Lage des Fachverbandes der NE-Metallindustrie stellt sich wesentlich schlechter als die anderer Fachverbände der Metallindustrie dar und auch die Rahmenbedingungen sind spezifischer", so Alfred Hintringer, Verhandlungsleiter des Fachverbandes der NE-Metallindustrie und Geschäftsführer der Buntmetall Amstetten GmbH. Der Fachverband musste zur Kenntnis nehmen, dass dies heute keine Berücksichtigung fand und stimmte einer Kompromisslösung zu. "Letztlich ging es uns um die Planungssicherheit unserer Unternehmen und damit verbunden um die Arbeitsplätze", betont Hintringer.

Das Ergebnis der Verhandlungen, gültig ab 1. November 2013: Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter steigen von 2,5 % in der höchsten Einstellungsgruppe bis 3,2 % in der niedrigsten. Durchschnittlich beträgt die Erhöhung 2,78 %. "Im Abschlussprotokoll wurde die Aufnahme weiterer eigenständiger Gespräche hinsichtlich der Ablaufplanung der künftigen KV-Verhandlungen der NE-Metallindustrie vereinbart. Diese sollen zeitlich deutlich vor der nächsten KV-Verhandlungsrunde liegen", so Hintringer.

"Mit der Eigenständigkeit in den Verhandlungen kann auf unsere branchenspezifischen Herausforderungen reagiert und damit die langfristige Absicherung des Produktionsstandortes und der Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerkstelligt werden", schließt Hintringer. (JR)

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