Heinisch-Hosek: Keine Benachteiligung nach Trennung und Scheidung

Frauenministerin präsentiert Rechtsratgeberin "Was tue ich, wenn es zur Scheidung/Trennung kommt?"

Wien (OTS) - "Als Frauenministerin ist es mir wichtig, die besten Informationen und Ratschläge zu frauenrelevanten Themen zusammenzutragen", verwies Gabriele Heinisch-Hosek auf die Neuauflage der Broschüre "Was tue ich, wenn es zur Scheidung/Trennung kommt" gestern, Mittwoch, im Bundeskanzleramt. "Der Anlass der Aktualisierung ist nicht nur die hohe Nachfrage nach dieser Ratgeberin, die in komprimierter Form viele Fragestellungen beantwortet und über Rechte und Pflichten informiert, wenn es zu Trennungen, zu Scheidungen kommt. In dieser siebten Auflage wurden die Inhalte der Familienrechtsreform 2013 eingearbeitet, wodurch sich die Publikation auf einem sehr aktuellen Stand befindet", so die Frauenministerin bei der Präsentation, die sie zusammen mit der Autorin der Broschüre, Rechtsanwältin Helene Klaar, vornahm.

"Bei der letzten Novelle haben wir vom Kindeswohl ausgehend versucht, solche Inhalte zu verankern, die im Falle von Trennungen die beste Lösung für die Kinder gewährleistet. Einerseits wollten wir das mit der erstmaligen Definition des Kindeswohlbegriffs erreichen. Andererseits ging es uns darum, dass bei strittigen Scheidungen Eltern einen gemeinsamen Umgang lernen können, so dass die Trennung nicht auf Kosten der Kinder geht", erläuterte Heinisch-Hosek die Wichtigkeit einer Neuauflage der Broschüre und verwies darauf, dass seit der letzten Ausgabe aus 1999 ein 50-seitiger Zuwachs erfolgte. So könne man nun noch detaillierter nachlesen, wie es mit der eigenen Absicherung sowie den Pflichten und Rechten im Zusammenhang mit den Kindern weitergehe.

Die Frauenministerin zeigte sich darüber erfreut, dass es bereits viele Anfragen zu dieser Publikation gibt und bezog sich auf mögliche Zielgruppen: "Sie dient als Information für Frauenberatungseinrichtungen, RechtsanwältInnen, RichterInnen und Einzelpersonen." Es sei von großer Wichtigkeit, dass man bei Trennungen und Scheidungen auch für sich selber einen Weg beschreitet, der nicht zum eigenen Nachteil werden dürfe: "Dafür ist diese Ratgeberin auf jeden Fall gut geeignet."

Rechtsanwältin Helene Klaar skizzierte im Anschluss die Entwicklung der relevanten Gesetzesmaterien, die zur mittlerweile siebten Auflage geführt haben. Sie erläuterte unter anderem, dass der Begriff des "unehelichen Kindes" in dieser Gesetzesmaterie nicht mehr vorkommt. Außerdem sei das Namensrecht wesentlich liberalisiert worden. Den Ausgang nahm diese Broschüre 1983 unter Johanna Dohnal.

Die Rechtsratgeberin kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.frauen.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=52863

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: (01) 531 15 - 202149, 0664/610 62 76
julia.valsky@bka.gv.at

Gabriele Heinisch-Hosek auf Facebook:
http://www.facebook.com/HeinischHosek

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0001