- 31.10.2013, 09:15:04
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Heinisch-Hosek: Keine Benachteiligung nach Trennung und Scheidung
Frauenministerin präsentiert Rechtsratgeberin "Was tue ich, wenn es zur Scheidung/Trennung kommt?"
Utl.: Frauenministerin präsentiert Rechtsratgeberin "Was tue ich,
wenn es zur Scheidung/Trennung kommt?" =
Wien (OTS) - "Als Frauenministerin ist es mir wichtig, die besten
Informationen und Ratschläge zu frauenrelevanten Themen
zusammenzutragen", verwies Gabriele Heinisch-Hosek auf die Neuauflage
der Broschüre "Was tue ich, wenn es zur Scheidung/Trennung kommt"
gestern, Mittwoch, im Bundeskanzleramt. "Der Anlass der
Aktualisierung ist nicht nur die hohe Nachfrage nach dieser
Ratgeberin, die in komprimierter Form viele Fragestellungen
beantwortet und über Rechte und Pflichten informiert, wenn es zu
Trennungen, zu Scheidungen kommt. In dieser siebten Auflage wurden
die Inhalte der Familienrechtsreform 2013 eingearbeitet, wodurch sich
die Publikation auf einem sehr aktuellen Stand befindet", so die
Frauenministerin bei der Präsentation, die sie zusammen mit der
Autorin der Broschüre, Rechtsanwältin Helene Klaar, vornahm.
"Bei der letzten Novelle haben wir vom Kindeswohl ausgehend versucht,
solche Inhalte zu verankern, die im Falle von Trennungen die beste
Lösung für die Kinder gewährleistet. Einerseits wollten wir das mit
der erstmaligen Definition des Kindeswohlbegriffs erreichen.
Andererseits ging es uns darum, dass bei strittigen Scheidungen
Eltern einen gemeinsamen Umgang lernen können, so dass die Trennung
nicht auf Kosten der Kinder geht", erläuterte Heinisch-Hosek die
Wichtigkeit einer Neuauflage der Broschüre und verwies darauf, dass
seit der letzten Ausgabe aus 1999 ein 50-seitiger Zuwachs erfolgte.
So könne man nun noch detaillierter nachlesen, wie es mit der eigenen
Absicherung sowie den Pflichten und Rechten im Zusammenhang mit den
Kindern weitergehe.
Die Frauenministerin zeigte sich darüber erfreut, dass es bereits
viele Anfragen zu dieser Publikation gibt und bezog sich auf mögliche
Zielgruppen: "Sie dient als Information für
Frauenberatungseinrichtungen, RechtsanwältInnen, RichterInnen und
Einzelpersonen." Es sei von großer Wichtigkeit, dass man bei
Trennungen und Scheidungen auch für sich selber einen Weg
beschreitet, der nicht zum eigenen Nachteil werden dürfe: "Dafür ist
diese Ratgeberin auf jeden Fall gut geeignet."
Rechtsanwältin Helene Klaar skizzierte im Anschluss die Entwicklung
der relevanten Gesetzesmaterien, die zur mittlerweile siebten Auflage
geführt haben. Sie erläuterte unter anderem, dass der Begriff des
"unehelichen Kindes" in dieser Gesetzesmaterie nicht mehr vorkommt.
Außerdem sei das Namensrecht wesentlich liberalisiert worden. Den
Ausgang nahm diese Broschüre 1983 unter Johanna Dohnal.
Die Rechtsratgeberin kann unter folgendem Link heruntergeladen
werden: http://www.frauen.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=52863
Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.
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