• 30.10.2013, 16:48:47
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Causa Lindner: FPÖ fordert unabhängige externe Prüfung des ORF

Alle Konsulentenverträge müssen offen gelegt werden

Utl.: Alle Konsulentenverträge müssen offen gelegt werden =

Wien (OTS) - "Auch wenn sich der ORF nach außen hin bemüht zeigt die
kreativen Auftragsvergaben der Ära Lindner intern zu untersuchen,
besteht die FPÖ auf einer Untersuchung durch unabhängige externe
Experten", forderte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert
Kickl. Eine Selbstprüfung mit anschließender Selbstabsolution, wie
sie die ORF-Führung offenbar anstrebe, sei nicht im Sinne der
Zwangsgebührenzahler, befürchtet Kickl weitere Vertuschungsaktionen.
"Mein Vertrauen in die handelnden Personen ist mit auftauchen der
Causa Lindner erloschen", so Kickl.

Durch den Versuch des ORF die unerfreuliche Causa Lindner intern
untersuchen und regeln zu wollen, werde der Versdacht verstärkt, dass
besagte Auftragsvergaben nebst dazugehörigen Rechnungen, sehr wohl
über den Schreibtisch des damaligen Kaufmännischen Direktors Wrabetz
gelaufen seien, sagte Kickl.

Nicht umsonst habe der von den Freiheitlichen in den Stiftungsrat
entsandte Dr. Norbert Steger in Wahrnehmung seiner Aufsichtsfunktion
mehrmals gefordert, sämtliche Konsulentenverträge des ORF mit
externen Beratern, wie zum Beispiel jenen mit Grün-Verbinder Pius
Strobl, offen zu legen. Dies sei jedes Mal mit der fadenscheinigen
Begründung des Datenschutzes abgelehnt worden, kritisierte Kickl.
Angesichts der Verdachtslage in der Causa Lindner vermehre die
Vertuschungsstrategie des ORF den Verdacht auf undurchsichtige
Geschäfte im Konsulentenbereich. "Die FPÖ sieht in der Causa Lindner
demnach berechtigter Weise nur die Spitze eines Eisberges", so Kickl.

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