- 30.10.2013, 13:01:16
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youngCaritas: "Keiner der Flüchtlinge aus dem Servitenkloster wird unangekündigt und unversorgt auf die Straße gestellt!"
Caritas sichert weiterhin Unterstützung für den Flüchtlingsprotest zu
Utl.: Caritas sichert weiterhin Unterstützung für den
Flüchtlingsprotest zu =
Wien (OTS) - Alice Uhl, Leiterin youngCaritas Wien: "Keiner der
Flüchtlinge aus dem Servitenkloster wird unangekündigt und unversorgt
auf die Straße gestellt." Uhl nimmt damit auf eine Aussendung des
Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) von heute Vormittag
Bezug, in der in den Raum gestellt wurde, dass die Flüchtlinge ohne
Vorankündigung aus dem Servitenkloster ausziehen müssen. Bereits als
die Flüchtlinge Anfang März von der Votivkirche ins Servitenkloster
übersiedelten, wurde festgehalten, dass der Verbleib im Kloster nur
befristet möglich sein wird. Diese Frist wurde darauf hin zwei Mal
verlängert (zuletzt im Juni bis Ende Oktober). Mit Ende Oktober ist
es nun endgültig notwendig, das Haus für Umbauarbeiten vorübergehend
zu schließen. Die Flüchtlinge wurden im Vorfeld in vielen Gesprächen
auf den Auszug vorbereitet und über Alternativunterkünfte informiert.
Einige von ihnen haben das Kloster bereits verlassen und sind in
Grundversorgungseinrichtungen oder privaten Unterkünften
untergekommen. Der Fonds Soziales Wien habe jedem einzelnen der
Flüchtlinge aus dem Servitenkloster einen Platz zugesichert, so Uhl.
Damit sei sichergestellt, dass die Flüchtlinge auch weiterhin
Grundversorgung beziehen. Leider gelang es weder den Flüchtlingen,
noch den UnterstützerInnen oder der Caritas, ein Haus zu finden, in
dem alle Flüchtlinge gemeinsam wohnen können.
"Wir werden uns weiterhin für die Anliegen von Flüchtlingen
einsetzen. Denn: Flucht ist kein Verbrechen", betont Uhl. Die
Flüchtlinge haben erstmals selbst ihre Anliegen vertreten. Mit ihrem
Protest gelang es ihnen, öffentliche Aufmerksamkeit auf Probleme im
Asylsystem zu lenken. Eine Vielzahl der angesprochenen Themen decke
sich auch mit langjährigen Forderungen der Caritas. Gemeinsam wolle
man sich auch als Jugendplattform der Caritas weiterhin dafür
einsetzen, dass es zu grundsätzlichen Verbesserungen für
schutzsuchende Menschen kommt.
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