- 30.10.2013, 09:34:14
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Rudas zu Studie der Grundrechte-Agentur: Antisemitismus darf in Europa keinen Platz haben
Umfrage in neun EU-Mitgliedsländern ergab, dass 25 Prozent der befragten Juden Angst haben, als Juden identifiziert zu werden - Antisemitische Attacken nehmen zu
Utl.: Umfrage in neun EU-Mitgliedsländern ergab, dass 25 Prozent der
befragten Juden Angst haben, als Juden identifiziert zu werden
- Antisemitische Attacken nehmen zu =
Wien (OTS/SK) - Eine Umfrage der EU-Agentur für Grundrechte in neun
EU-Mitgliedsländern hat ergeben, dass Juden zunehmend Angst vor
Übergriffen haben. Ein Viertel der befragten Juden hätte laut eines
Berichts im "Kurier" über die neue Studie Angst, die Kopfbedeckung
Kippah zu tragen und damit als Juden erkannt zu werden.
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas betont: "Dass Juden im Europa
des 21. Jahrhunderts Angst haben müssen, als Juden identifiziert zu
werden und mehr noch - dass diese Angst immer größer wird, muss uns
eine Warnung sein." Österreich war bei der Studie nicht dabei, fest
steht aber, dass laut Israelitischer Kultusgemeinde auch hierzulande
Attacken gegenüber Juden zunehmen. "Das ist menschenverachtend und
zutiefst zu verurteilen. Antisemitismus darf in Österreich und Europa
keinen Platz haben", bekräftigt Rudas am Mittwoch gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Laut Studie sagten neun von zehn Juden in Ungarn, dass der
Antisemitismus in den vergangenen Jahren zugenommen habe, ähnlich
hoch sind die Zahlen in Frankreich und Schweden. Immer mehr Juden
verlassen ihre europäischen Heimatländer. Rudas appelliert,
"hinzuschauen, nicht wegzuschauen und wachsam gegenüber Intoleranz
und Ausgrenzung zu sein". Die gesamten Ergebnisse der Studie werden
am 8. November in Wien präsentiert. (Schluss) bj/sc
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