• 30.10.2013, 09:08:10
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Jugendparlament 11/13: Teilnehmende Schulklassen stehen fest

Schulen aus Wien waren zur Bewerbung für das Jugendparlament im November eingeladen

Utl.: Schulen aus Wien waren zur Bewerbung für das Jugendparlament
im November eingeladen =

Wien (PK) - Vom 16. September bis einschließlich 23. Oktober 2013
hatten SchülerInnen des Bundeslandes Wien Gelegenheit, sich für die
Teilnahme beim Jugendparlament 11/13 am 29. November 2013 im
Parlament zu bewerben. Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten
sind bereits in der zweiten Septemberwoche in Zusammenarbeit mit dem
Wiener Stadtschulrat an alle Schulen mit 9. Schulstufe ergangen.

Grundlage der Entscheidung waren vor allem Qualität, Kreativität und
Originalität in der Auseinandersetzung mit der Fragestellung: "Was
bedeutet Demokratie für dich und deine KlassenkollegInnen?". Der
kreative Zugang und die Umsetzung des Themas bei den eingelangten
Bewerbungen war beeindruckend. Das durchgehend hohe Niveau der
Beiträge machte die Auswahl für die Jury nicht einfach.

Die Jury entschied sich schließlich für vier Schulen mit insgesamt 91
Teilnehmenden (33 männlich, 58 weiblich). Auf der Grundlage aller die
Kriterien erfüllenden eingelangten Bewerbungen wurden folgende vier
Klassen (in Reihenfolge des Gemeindebezirks) ausgewählt:

HAS Bfi, 1aS, Margaretenstraße 65, 1050 Wien
HLMK 16, 1HMB, Herbststraße 104, 1160 Wien
Albertus-Magnus-Schule, 5C, Semperstraße 45, 1180 Wien
BG/BRG, Modul "Politische Bildung", Draschestraße 90-92, 1230 Wien

Bewerbungsbeiträge der Teilnehmerklassen

Der übermittelte Beitrag der Klasse 1aS der HAS Bfi hat die
Anforderungen in Form und Inhalt durch eine extrem originelle Idee in
der Umsetzung erfüllt: Eine Box als multifunktionale Wahlurne
gestaltet, verknüpft durch Ausführung und Inhalt die verschiedensten
politischen Aspekte und Ebenen. So wird eine Außen- und Innensicht
des Parlaments im Kleinformat möglich, denn beim Aufklappen der
Wahlurne werden einerseits im Plenum plastische Abgeordnete aus
Papier in den Fraktionsfarben sichtbar, andererseits Papierfiguren,
die in Art einer Demonstration Plakate mit Forderungen hochhalten. Im
Schlitz der Urne verankert ist eine Papierrolle, die beim Ausrollen
die gesammelten Texte der einzelnen SchülerInnen in Bezug auf den
vergangenen Wahlkampf zeigt.

Im Bewerbungsbeitrag der Modeschule HLMK 16 beschäftigten sich alle
Schülerinnen auf sehr anschauliche Art und Weise mit der historischen
Entwicklung von der Diktatur hin zur Demokratie. Sie spielen in einem
Video Kernbegriffe der Fragestellung szenisch nach, was sehr
originell und facettiert nachvollzogen wurde. Die "Regierung" der
Klasse fasste in der Bewerbung den einstimmigen Beschluss, am
Jugendparlament teilzunehmen.

Die 5C-Klasse der Albertus-Magnus-Schule spielte in ihrem Filmbeitrag
kritisch auf herrschende Sitzungsmodalitäten im Plenum an und
thematisierte stereotype Wortmeldungen wie "Die Meinung des einzelnen
zählt sowieso nicht" oder "Die größte Partei ist die
Nichtwählerschaft".

"Eine Umarmung für die Demokratie!" lautete die Schlussfolgerung der
Gruppe des BG/BRG Draschestraße, Modul "Politische Bildung", nachdem
sie in ihrer Nachrichtensendung "Politik heute" verschiedene
Regierungs- und Staatsformen auf ihre Tauglichkeit hin verglichen
hatte. (Schluss) red

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