• 28.10.2013, 11:57:41
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Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD solidarisch mit Metaller-Arbeitskampf und für offensive Gehaltsverhandlungen der GÖD!

Nach Nulllohnrunde Kaufkraft wiederherstellen: Mindestbetrag Euro 15O - Kampfmaßnahmen für ein demokratisches, leistungsgerechtes LehrerInnendienstrecht vorbereiten

Utl.: Nach Nulllohnrunde Kaufkraft wiederherstellen: Mindestbetrag
Euro 15O - Kampfmaßnahmen für ein demokratisches,
leistungsgerechtes LehrerInnendienstrecht vorbereiten =

Wien (OTS) - Der Arbeitskampf der KollegInnen der PRO-GE und
GPA-djp zeigt, dass UnternehmerInnen dabei sind,
sozialpartnerschaftliches Verhandeln durch Konfrontation zu ersetzen.
Auch der Dienstgeber Bundesregierung ist dabei, die
Sozialpartnerschaft gering zu schätzen: die von der GÖD angestrebten
Gehaltsverhandlungen 2014 für den öffentlichen Dienst werden bis dato
verweigert, ein LehrerInnendienstrecht wurde ohne
Verhandlungsergebnis mit der Gewerkschaft mitten im Wahlkampf
ausgeschickt und die Regierung will im November das Sparpaket
(Arbeitszeiterhöhung, keine ausbildungs- und aufgabengerechte
Entlohnung) durchziehen.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen stehen für aktive
ArbeitnehmerInnen-Solidarität. KollegInnen im öffentlichen Dienst, in
ausgegliederten Betrieben und in der Privatwirtschaft stehen unter
dem Druck von ArbeitgeberInnen und DienstgeberInnen, die Profite
erhöhen und öffentliche Budgets konsolidieren wollen - auf Kosten und
auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen und der Arbeitslosen, der Alten
und der Jungen. Gemeinsamer gewerkschaftlicher Widerstand ist
angesagt.

Zwt.: Passives Abwarten beenden - für eine kämpferische Gewerkschaft
öffentlicher Dienst!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD haben die
Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz (Zentralvorstand) für Anfang
November beantragt. Der neugewählte Nationalrat nimmt die Arbeit auf,
Regierungsverhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP haben begonnen - aktives
gewerkschaftliches Handeln, Information und Mobilisierung der
KollegInnen ist notwendig:
- für Gehaltsverhandlungen JETZT - zur Anhebung der durch die
Nulllohnrunde stark verringerten Kaufkraft der KollegInnen ab
1.1.2014: Gemeinsames Vorgehen mit der GdG-KMFSB sollte vorbereitet
werden. Die Unzufriedenheit der KollegInnen an den Dienststellen und
in den ausgegliederten Betrieben wächst. Forderung der UGöd:
6,5 % zur Inflationsabgeltung 2012 und 2013 und zur Abgeltung der
ständig steigenden Arbeitsbelastung (immer weniger Dienstposten für
immer mehr Aufgaben) - Euro 150 Mindestbetrag zur Anhebung der
Kaufkraft junger KollegInnen und der KollegInnen der niedrigen
Lohngruppen im großen Dienstleistungsbereich des öffentlichen
Dienstes
- für Aufhebung des Aufnahmestopps im Öffentlichen Dienst:
Arbeitsplätze schaffen - Schluss mit Arbeitsverdichtung und
gesundheitsgefährdender Überbelastung, Schluss mit dem Auslagern von
Personalkosten durch Zukauf von Dienstleistungen mit befristeten,
ungesicherten und schlechter bezahlten Arbeitskräften zur
Aufrechterhaltung öffentlicher Dienste, wie zB vom Innenministerium
für das Schubhaftzentrum Vordernberg vorgesehen.
- für Aufnahme von sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen zum
LehrerInnendienstrecht auf Basis eines überarbeiteten Entwurfes, der
die Sachargumente der eingegangenen Begutachtungen und die
ArbeitnehmerInnen-Interessen der LehrerInnen berücksichtigt
(leistbare Arbeitsaufgaben, verbesserte Arbeitsbedingungen, keine
Arbeitszeiterhöhung, L1-Bezahlung für alle masterwertig ausgebildeten
LehrerInnen, Stärkung der Mitwirkungs- und Personalvertretungsrechte
an den Dienststellen u.a.)
- Urabstimmung über Verhandlungsergebnisse Gehalt 2014 und
LehrerInnendienstrecht vor Zustimmung, zur Stärkung der
innergewerkschaftlichen Demokratie und der Verhandlungsposition
gegenüber den DienstgeberInnen.

Die FCG-Mehrheitsfraktion der GÖD fordern die Unabhängigen
GewerkschafterInnen auf, gemeinsam mit dem ÖGB für eine ausreichende,
Qualität sichernde Finanzierung der öffentlichen Dienste einzutreten
und sozial umverteilende vermögensbezogene Steuern durchzusetzen.
Glück auf!

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