- 28.10.2013, 11:13:16
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FPÖ - Neubauer: Nein zu Panikmache, aber berechtigte Kritik muss erlaubt sein!
Wien (OTS) - "Ich verwehre mich gegen die immer wieder aufs Neue
geschürte Panikmache, was die Sicherung unseres Pensionssystems
betrifft. Doch berechtigte Kritik muss erlaubt sein, um rechtzeitig
Fehlentwicklungen zu erkennen und dann die richtigen Maßnahmen
ergreifen zu können", so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg.
Werner Neubauer heute in einer Stellungnahme.
Einschneidende Reformen treten zwar erst ab 2014 in Kraft, doch halte
ich es für fahrlässig sich darauf zu verlassen und bis 2016 nach dem
Motto "schau'ma halt mal, was passiert" die Hände in den Schoß zu
legen. Erst recht, wo die Invaliditätspension im Prinzip nur
dahingehend reformiert wurde, dass die Kosten verlagert werden und
bei der Reform der Langzeitversichterten-Regelung genau diejenigen
bestraft werden, wie der Name schon sagt, die Zeit ihres Lebens
durchgehend gearbeitet haben.
"Hätte nämlich die Regierung ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht,
wäre auch die Anpassung der Pensionen nach dem von uns geforderten
Pensionistenpreisindex von aktuell 2,6 Prozent leistbar. Noch immer
sind die für die lukrativen Schlupflöcher im Pensionssystem nicht
gestopft und bei ÖBB, Nationalbank, ORF (siehe Frau Lindner) und bei
den (Alt-)Politikerpensionen feiern die Privilegienritter noch immer
fröhliche Urständ'!", so Neubauer
"Ich fordere daher die künftige Regierung auf, das Nichterreichen des
Referenzpfades ernst zu nehmen und sofort darauf zu reagieren statt
sich darauf zu verlassen, dass wir das Minus mit den 2014 in Kraft
tretenden Reformen einholen. Die Grundlage für langfristig gesicherte
Pensionen ist ein einziges System, welches für ALLE Gültigkeit hat,
mit Abschaffung sämtlicher Privilegien", so Neubauer abschließend.
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