FPÖ-Deimek: EU rüttelt am Postbus

Bures hat Entwicklung verschlafen

Wien (OTS) - Die EU verordnet mit 2019 eine weitreichende Umgestaltung des Linienverkehrs. Dabei handle es sich um "einen Anschlag auf Österreichs Verkehrslandschaft und insbesondere den Postbus", ortet FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek bevorstehende Probleme. Schon jetzt führe die Verländerung des Linienverkehrs zu Problemen. Der Bund müsse Verantwortung und Koordination übernehmen.

Bei Österreichs Linienverkehr handelt es sich um ein gewachsenes System. Der Postbus ist als marktdominantes Unternehmen ein Pfeiler dieser Struktur. In der Durchführung unsinnige und widersinnige Ausschreibungsverfahren von Strecken drohen dieses System zu zerrütten. Eine Entwicklung, die Noch-Verkehrsministerin Doris Bures leider verschlafen hat. "Vergaben erfolgen nach dem Billigstbieterkonzept - ich wünsche mir im Sinne der Kunden den Bestbieter", stellt Deimek klar. Der Liberalisierungswahn der Europäischen Union dürfe nicht dazu führen, dass am Postbus als bisher weitgehend verlässlichem Partner der Menschen gerüttelt wird.

Der Schlüssel zu mehr Effizienz im Linienverkehr sei nicht in planloser Verländerung, Kompetenzwirrwarr und Scheinwettbewerb zu finden, sondern in bundesweit einheitlich definierten Standards. "Wir Freiheitliche fordern ein bundesweit einheitliches Auskunftssystem, tarifliche Harmonisierungen und tatsächliche Anschlusssicherung", nennt Deimek den Forderungskatalog seiner Partei. Das ließe sich im Rahmen eines längst überfälligen Verkehrsplanes leicht verwirklichen.

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