• 21.10.2013, 15:30:59
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  • OTS0148 OTW0148

Korrektur zu OTS 0138 - Regner: Chance für starken Datenschutz für Beschäftigte nützen

Neues Datenschutzpaket bringt Verbot von Blacklisting und von Überwachung von Mitarbeitern

Utl.: Neues Datenschutzpaket bringt Verbot von Blacklisting und von
Überwachung von Mitarbeitern =

Wien (OTS/SK) - Bitte lesen Sie den ersten Satz des zweiten Absatzes
der OTS 0138 wie folgt richtig: "Besonders wichtig ist für Regner das
Verbot des sogenannten Blacklisting, das heißt, dass Arbeitgeber
sogenannte schwarze Listen über unliebsame Mitarbeiter erstellen -
etwa, weil diese sich gewerkschaftlich organisieren - und diese dann
in der Branche weiterreichen." ****

Lesen Sie die vollständige Aussendung wie folgt richtig:

Regner: Chance für starken Datenschutz für Beschäftigte nützen
Utl.: Neues Datenschutzpaket bringt Verbot von Blacklisting und
Überwachung von Mitarbeitern =

Wien (SK) Heute Abend wird im Innenausschuss des EU-Parlaments das
Datenschutzpaket abgestimmt. "Dabei geht es auch um einen besseren
Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In den letzten Jahren
sind immer wieder Fälle publik geworden, wo Unternehmen ihre eigenen
Mitarbeiter überwacht haben. Mit dem neuen Datenschutzpaket soll
diese Praxis endlich der Vergangenheit angehören", betont die
SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner, stv. Mitglied im
Beschäftigungsausschuss, am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressdienst. Sie
verweist darauf, dass es beim Datenschutz für Beschäftigte darum
gehe, hohe Mindeststandards zu schaffen, strengere Regelungen können
durch die nationale Gesetzgebung in den Mitgliedstaaten oder durch
Kollektivvereinbarungen festgesetzt werden. ****

Besonders wichtig ist für Regner das Verbot des sogenannten
Blacklisting, das heißt, dass Arbeitgeber sogenannte schwarze Listen
über unliebsame Mitarbeiter erstellen - etwa, weil diese sich
gewerkschaftlich organisieren - und diese dann in der Branche
weiterreichen. "Dieses Vorgehen ist kein Kavaliersdelikt, sondern
menschenverachtend. Dadurch werden Existenzen zerstört, da Personen,
die sich auf einer solchen Liste befinden, kaum Chancen auf einen
neuen Job haben", unterstreicht Regner, die in diesem Zusammenhang an
den Skandal in Großbritannien erinnert, wo zahlreiche Bauarbeiter
jahrelang keinen neuen Arbeitsplatz fanden, da sie auf einer
schwarzen Liste verzeichnet waren.

Damit die Einhaltung der neuen Vorschriften auch gewährleistet ist,
sei eine starke Rolle der Arbeitnehmervertreter notwendig. "Hier
brauchen wir klare Regelungen, Betriebsräte müssen bei der Bestellung
des Datenschutzbeauftragten mitreden können und es muss ihnen ein
Informationsrecht eingeräumt werden", sagt Regner, die die
Stellungnahme des Beschäftigungsausschusses als Berichterstatterin
für ihre Fraktion mitverhandelt hat. Ebenso wichtig ist für die
Europaparlamentarierin, dass die sensiblen gesundheitsbezogenen Daten
einem besonderen Schutz unterliegen. Sie hofft, dass mit dem
Datenschutzpaket nun die Chance genützt wird, die Beschäftigten
künftig vor unberechtigten Zugriffen auf ihre Privatsphäre zu
bewahren. (Schluss) bj

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK

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