- 21.10.2013, 12:19:33
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BMF: Wien als "Tor zum Osten" gestärkt durch die Erweiterung des Wiener Weltbank-Büros
Hochrangig besetzte Tagung zum Thema "Jugendarbeitslosigkeit am Westbalkan" anlässlich der Eröffnung des erweiterten Weltbank-Büros in Wien
Utl.: Hochrangig besetzte Tagung zum Thema "Jugendarbeitslosigkeit
am Westbalkan" anlässlich der Eröffnung des erweiterten
Weltbank-Büros in Wien =
Wien (OTS) - "Wir freuen uns sehr über die heutige Eröffnung des
erweiterten Weltbank-Büros in Wien", betonte Mag. Harald Waiglein,
Sektionschef für Wirtschaft und Finanzmärkte im Finanzministerium, zu
Beginn der Tagung "Jugendarbeitslosigkeit am Westbalkan". "Seit 2007
bietet die Weltbank von Wien aus Programme, die vor allem technische
Assistenz für unsere ost- und südosteuropäischen Nachbarländer
anbieten. 2010 wurde ein offizielles Amtssitzabkommen mit der
Weltbank unterzeichnet. Nun, 2013 wurde zum ersten Mal eine
Länderdirektorin nach Wien 'dezentralisiert'. Der Ruf Wiens als 'Tor
zum Osten' bewahrheitet sich einmal mehr und wir können zurecht stolz
auf diese Standwortwahl der Weltbank sein", so Waiglein.
"Die österreichische Regierung unterstützt uns seit Jahren in
Bereichen der internationalen Entwicklung und hat es uns auch
ermöglicht, unser Büro weiter auszubauen. Wien ist seit Jahren ein
wichtiger Standort für unsere Aktivitäten insbesondere in
Südosteuropa. Daher widmen wir uns bei unserer Auftaktveranstaltung
zur Büroerweiterung auch dem Thema Jugendarbeitslosigkeit am
Westbalkan", erklärte Ellen Goldstein, die Weltbank-Länderdirektorin
für Südosteuropa zu Beginn des eintägigen Forums.
Der Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die ohnehin schon
schwierige Arbeitsmarktsituation für Jugendliche in der Region am
Westbalkan noch zusätzlich verschlechtert. Die südosteuropäischen
Transformationsländer kämpfen mit gravierenden Schwierigkeiten bei
der Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere bei der Beschäftigung
von Jugendlichen.
Ein hochrangig besetztes Panel, sowie Expertinnen und Experten aus
den betroffenen Ländern, diskutierten einen Tag lang über Best
Practice Beispiele und bereits erprobte erfolgreiche Modelle, die es
zum Thema Jugendarbeitslosigkeit bereits gibt. Auch neue Wege wurden
angedacht und die Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Ländern
abgewogen.
"Das europaweite Problem der Jugendarbeitslosigkeit hat viele
Dimensionen, die an einem Tag nicht alle analysiert werden können.
Das heutige Forum hat jedoch zum Erfahrungs- und Wissensaustausch
zwischen den betroffenen Staaten beigetragen; es ist wichtig
voneinander zu lernen und Reformen zu diskutieren", stellte die
Direktorin des Wiener Weltbank-Büros für Südosteuropa, Ellen
Goldstein fest. "Wir haben es geschafft, nationalen und
internationalen Entscheidungsträgern hier in Wien eine Plattform zu
geben, auf der ein intensiver Austausch unter Praktikern,
Wissenschaftler und Experten gleichermaßen möglich ist", schloss der
Sektionschef für Wirtschaftspolitik und Finanzmärkte Harald Waiglein.
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