GdG-KMSfB-Weller: Kulturbudget muss erhöht werden

Rücklagen sind ausgeschöpft, laufender Betrieb ist gefährdet

Wien (OTS/ÖGB) - "Am Beispiel des Burgtheaters zeigt sich deutlich, dass im Kultursektor alle Sparmöglichkeiten bereits seit längerem ausgeschöpft sind. Viele Arbeitsplätze in den Kulturbetrieben sind mittlerweile auf das Ärgste gefährdet. Die Politik muss eingreifen", erklärte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der Hauptgruppe VIII in der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Peter Weller.++++

"Die Budgetkrise der Kulturbetriebe hat bedrohliche Ausmaße erreicht. Die Rücklagen sind ausgeschöpft und durch das Einfrieren der Subventionen ist der laufende Betrieb in künstlerischer und wirtschaftlicher Hinsicht gefährdet", sagte Weller klar. Die politisch Verantwortlichen müssen ein klares Bekenntnis für den Erhalt der Kunst- und Kulturbetriebe in Österreich abgeben.

"Nur in Sonntagsreden von der Kulturnation Österreich zu sprechen ist zu wenig. Inhaltliche Lösungen müssen her", stellte in diesem Zusammenhang der Leitende Referent der HG VIII, Thomas Dürrer, klar. Kartenpreise erhöhen und Arbeitsplätze einzusparen sei nicht der richtige Weg das Kulturgut in Österreich zukünftig zu erhalten. Die GdG-KMSFB / HG-VIII fordert daher eine generelle Erhöhung des Kulturbudgets.

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