• 16.10.2013, 21:00:32
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Neues Volksblatt: "Gestaltende Politik" von Markus EBERT

Ausgabe vom 17. Oktober 2013

Utl.: Ausgabe vom 17. Oktober 2013 =

Linz (OTS) - Der Landes-SPÖ war der gestern bekannt gegebene Rückzug
von Bürgermeister Franz Dobusch kein öffentlicher Kommentar wert.
Eine pragmatische Lösung - denn nur Lob wäre beim Rucksack Swap, den
Dobusch nun einmal umgehängt hat, auch fehl am Platz gewesen. Dass
Dobusch abseits dieser Affäre Maßgebliches für Linz geleistet hat,
wird selbst von den politischen Mitbewerbern anerkennend angemerkt.
Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, dass zuletzt auch der
nun scheidende ÖVP-Vizebürgermeister Erich Watzl sein "Swap-Binkerl"
umgehängt bekam. Dass die ÖVP-Politik in dieser Causa zur
Klimaverschlechterung in Linz beigetragen habe, wie Kritiker meinen,
ist freilich eine einseitige Betrachtungsweise. Denn angesichts der
Geschehnisse rund um den Abschluss dieser möglicherweise desaströsen
Wette kann man auf die politische Verantwortlichkeit der SPÖ nicht
oft genug und nicht laut genug hinweisen.
Die SPÖ in Linz hat nun einen zumindest optischen Vorteil: Die
Swap-Verantwortlichen sitzen nicht mehr in der Stadtregierung. Der
größte Vorteil freilich wäre es, wenn die Causa - zu möglichst
geringem Schaden für die Stadt - überhaupt vom Tisch wäre. Die Linzer
Stadtpolitik hat schließlich noch anderes zu tun, und gerade in
ziemlich neuer Besetzung wäre eine Konzentration auf gestaltende
Politik wünschenswert. Man darf gespannt sein, wie die aussieht.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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