- 11.10.2013, 11:30:31
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Samariterbund präsentierte Smart Homes für selbstbestimmtes Altern
Im Burgenland erforscht der Samariterbund gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology neue Assistenzsysteme für Seniorenwohnungen.
Utl.: Im Burgenland erforscht der Samariterbund gemeinsam mit dem
AIT Austrian Institute of Technology neue Assistenzsysteme für
Seniorenwohnungen. =
Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Peter
Rezar, Vertretern der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) und
des AIT Austrian Institute of Technology sowie
ASBÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Dihanits wurden Wohnungen mit
modernster technologischer Ausstattung - sogenannte Smart Homes - im
Pflegekompetenzzentrum Lackenbach präsentiert.
Im Bereich des betreubaren Wohnens führt der Samariterbund im
Burgenland unter dem Titel "Leichter Wohnen" gemeinsam mit dem AIT
Austrian Institute of Technology und weiteren Projektpartnern ein
Pilotprojekt im Bereich Ambient Assisted Living (AAL oder
umgebungsunterstütztes Wohnen) durch. Das Projekt wird vom
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie aus Mitteln
des benefit-Programms unterstützt und hat eine Laufzeit von drei
Jahren. Über 50 betreubare Wohneinheiten werden in diesem Rahmen mit
verschiedenen AAL-Technologien ausgestattet.
"Uns ist es wichtig, älteren Menschen möglichst lange ein
selbstbestimmtes Wohnen zu ermöglichen. Daher ist es notwendig, eine
moderne Wohnumgebung zu schaffen, die den Anforderungen von älteren
Menschen gerecht wird", betonte Landesrat Dr. Peter Rezar. "Bei der
Pflege und Betreuung sind neue, innovative Ideen willkommen. Ich
begrüße die Initiative hier im Mittelburgenland."
"Smart Homes werden in Zukunft zum gehobenen Lebensstandard zählen,
die mehr Zeit für persönliche Betreuung ermöglichen. Deshalb möchten
wir ein Referenzmodell in der ganzen Region schaffen und ein
zukunftsträchtiges, wirtschaftliches Modell erarbeiten. Burgenland
wird so vom ärmsten Bundesland zum Trendsetter", erklärte Wolfgang
Dihanits, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Burgenland.
Das Austesten der einzelnen technischen Ansätze ist dabei nur ein
kleiner Teil des Projekts. "Die große Frage ist, wie wird AAL von den
älteren Menschen akzeptiert? Wie wird die Technik genutzt? Und welche
Angebote helfen am besten?", fasste DI Manfred Bammer, Leiter des AIT
Geschäftsfeldes Biomedical Systems, die Fragestellungen zusammen.
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