- 07.10.2013, 11:30:31
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"Europa - was ist jetzt?" - EU-Abgeordnete stellen sich der Diskussion mit Schülerinnen und Schülern
Auf Tour durch 100 Schulen - Start der Wanderausstellung zu den Europawahlen 2014
Utl.: Auf Tour durch 100 Schulen - Start der Wanderausstellung zu
den Europawahlen 2014 =
Wien (OTS) - "Wie geht es weiter mit Europa?", "Was macht Europa
eigentlich für uns?", "Was können Wahlen zum Europäischen Parlament
bewirken?" - diese und weitere Fragen diskutierten heute die
EU-Abgeordneten Elisabeth Köstinger (EVP), Jörg Leichtfried (S&D) und
Ulrike Lunacek (Grüne/EFA) mit 130 SchülerInnen aus Wien und
Niederösterreich im Haus der EU in Wien.
Anlass der Diskussion war die Präsentation der neuen
Wanderausstellung "Europa - was ist jetzt?" der Österreichischen
Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Die Ausstellung wurde speziell
für Schulen entwickelt und wird bis zu den Wahlen zum Europäischen
Parlament, am 25. Mai 2014, an hundert Schulstandorten Diskussionen
über europäische Entwicklungen anregen.
"Die Ausstellung "Europa - was ist jetzt?" zeigt aktuelle
Herausforderungen, erklärt Zusammenhänge und regt zum Nachdenken an.
Für viele Jugendliche ist die EU abstrakt und weit weg. Sie haben das
Gefühl, Europa geht sie nichts an - ihre Stimme zählt nicht. Genau
diesem Gefühl treten wir entgegen, indem wir verstärkt mit jungen
Menschen diskutieren", betont ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt.
Die Jugendlichen nützten die Präsentation der Ausstellung, um mit
den drei EU-Abgeordneten insbesondere über die Krise,
Jugendarbeitslosigkeit, Lobbying und über die Demokratie in Europa zu
diskutieren. Besonders interessiert waren die SchülerInnen an
möglichen europäischen Zukunftsszenarien.
Köstinger hielt in der Diskussion fest: "In Europa geht es um
Zukunftsentscheidungen für die junge Generation. Jugendliche sollen
daher tatkräftig von ihrer Mitentscheidungsmöglichkeit Gebrauch
machen. Nur so wird das Parlament noch mehr zur Stimme der Jugend!"
Leichtfried betonte, dass immer mehr Entscheidungen auf
europäischer Ebene getroffen werden: "Deshalb ist es besonders
wichtig, die Jugend umfassend zu informieren und Möglichkeiten der
Partizipation zu bieten. Denn sie wird letztlich darüber bestimmen,
wie sich das Europa der Zukunft gestaltet."
Lunacek befürwortete in der Debatte eine Vertiefung der
Europäischen Integration und sprach sich abschließend gegen nationale
Alleingänge aus: "In Zeiten globaler Krisen kann kein Staat die
Probleme alleine lösen. Um diese politisch bewältigen zu können,
setzen wir auf mehr Europa. Europa ist die Lösung, nicht das
Problem."
Weiterführende Informationen zur Ausstellung und Updates zu den
Schulterminen finden Sie laufend auf unserer Website: www.oegfe.at.
Begleitbroschüre zur Wanderausstellung:
http://links.oegfe.at/Europaausstellung
Die Wanderausstellung "Europa - was ist jetzt" wird vom Europäischen
Parlament gefördert.
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